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Die Gestalter: Manager Hübner (li.) und Vorstand Hellmann.
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Die Gestalter: Manager Hübner (li.) und Vorstand Hellmann.

Eintracht Frankfurt

Hübners Vertrag bis 2019 verlängert

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Die Eintracht wappnet sich für die Zukunft: Der Vertrag mit Sportdirektor Bruno Hübner wird verlängert, der Vorstand der Fußball AG wird in Zukunft mit drei Männern besetzt sein.

Am Dienstagabend kam der neue Aufsichtsrat der Frankfurter Eintracht zusammen. Es ging um eine erste Bestandsaufnahme nach der Neukonstituierung, aber auch um eine langfristige Konzeption und die Wege, die der hessische Bundesligist einschlagen will, um erfolgreich zu sein. Die Weichen dafür sind schon vorher gestellt worden. Am frühen Nachmittag verabschiedete die Eintracht weitreichende Personalentscheidungen, die direkte Auswirkungen auf die Zukunftsgestaltung und die Nachfolge des in neun Monaten aus dem Amt scheidenden Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen haben werden. Zudem wurde auf sportlichem Sektor eine wegweisende Entscheidung getroffen: Der Vertrag mit Sportdirektor Bruno Hübner wurde bis 2019 verlängert.

Der Vorstand der Fußball AG wird in Zukunft wird mit drei Männern besetzt sein. Demnach wird Prokurist Oliver Frankenbach, das Mastermind im Hintergrund, zum 1. September dieses Jahres in das Führungsgremium aufrücken und den Posten des Finanzchefs übernehmen, zudem für IT und Personal verantwortlich zeichnen. Er erhält einen Vertrag bis 2020, was ein Zeichen der Wertschätzung ist, die dem Finanzexperten allenthalben zuteil wird. Er genießt einen blendenden Ruf in der Branche.

Die Finanzen übernimmt der 47-Jährige von Axel Hellmann, der in Zukunft der starke Mann sein wird. Der 44-Jährige ist für den Zuschauerservice, den Geschäftsbereich Fans, Sicherheit und Recht verantwortlich, außerdem übernimmt er ab der kommenden Woche von Vorstandschef Bruchhagen die Bereiche Marketing und Vertrieb sowie Medien und Kommunikation. Damit wird der Jurist die entscheidende Figur im Vorstand, wenn Bruchhagen aus dem Amt scheiden wird. Der 66-Jährige bleibt bis dahin noch für den sportlichen Bereich zuständig.

Nach Bruchhagens Ausscheiden wird Axel Hellmann die Rolle des Vorstandssprechers übernehmen. Bei ihm werden die Fäden zusammenlaufen, er wird die grundsätzliche Ausrichtung, die Philosophie bestimmen. „In den mir übertragenen Geschäftsbereichen liegen langfristig große Herausforderungen“, sagte Hellmann.

Bemerkenswert ist vor allem, dass der neue Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing seinen Worten Taten folgen ließ und schnell wichtige Pflöcke tief im Boden verankerte. Im Hintergrund hat der Börsenfachmann die Fäden gesponnen und fernab der Öffentlichkeit an zukunftsträchtigen Lösungen gearbeitet und prompt geräuschlos umgesetzt. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, zentrale Verantwortungsträger an uns zu binden. Wir stellen die personelle Kontinuität sicher, die ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Fußball ist“, sagte Steubing. Auch Vorstandschef Bruchhagen ist zufrieden: „Die Beschlüsse des Aufsichtsrats sind im besten Einvernehmen mit mir gefasst worden. Mit der Vertragsverlängerung von Hübner möchte ich sicherstellen, dass die gute Arbeit im sportlichen Bereich langfristig fortgesetzt wird.“

Das Gesicht und Aushängeschild soll nach seinem Ausscheiden dann der neu zu installierende Sportvorstand sein. Mit der gestern beschlossenen Neuausrichtung ist in dieser Frage aber der Druck aus dem Kessel, weil die Frankfurter sich schon jetzt aufgestellt und für die Aufgaben der Zukunft gewappnet haben. Denn neben den Veränderungen im Vorstand ist die um vier Jahre ausgedehnte Zusammenarbeit mit Sportdirektor Hübner ein wichtiger Mosaikstein. Der 54-Jährige wertet den Beschluss „als Vertrauensbeweis“, wie er der FR sagte. „Ich freue mich auf die Herausforderungen und darauf, die gute Arbeit fortzusetzen.“ Er ist der Meinung, dass es gerade auf der Position des Managers wichtig ist, keine stetigen Veränderungen zu haben. „Alle großen Vereine haben die Position langfristig besetzt. Man ist das Nadelöhr und man steht mit seinem Gesicht im Markt. Da ist es wichtig, wenn die Personen dort nicht so oft wechseln.“

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