Kevin-Prince Boateng wird die Frankfurter Eintracht wohl verlassen.
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Kevin-Prince Boateng wird die Frankfurter Eintracht wohl verlassen.

Eintracht-Kader

Hübner bestätigt Boatengs Wechselabsicht

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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Harter Schlag für Eintracht Frankfurt: Leitwolf Kevin-Prince Boateng wird sich wohl dem italienischen Erstligisten Sassuolo anschließen. Sportdirektor Bruno Hüber bestätigt den Wechselwunsch des 31-Jährigen.

Eintracht Frankfurt muss  den Abgang eines weiteren Leistungsträgers verkraften, und dann auch noch ausgerechnet den vom Leitwolf schlechthin. Kevin-Prince Boateng steht kurz vor einem Wechsel zum italienischen Erstligisten US Sassuolo. Das berichtet der für gewöhnlich gut unterrichtete Sky-Italia-Reporter Gianluca Di Marzio, genauso wie die „Bild“-Zeitung. Die Meldungen decken sich mit Informationen der FR. Boateng soll beim Tabellenelften der Serie A einen Dreijahresvertrag unterschreiben.

Sportdirektor Bruno Hübner bestätigte am Dienstag, dass Boateng den Klub verlassen wird. Der 31-Jährige hat an den Leistungstests schon nicht mehr teilgenommen, wird auch morgen beim Trainingsauftakt nicht dabei sein.

„Man kann davon ausgehen, dass er uns verlassen wird“, sagte Hübner. Boateng habe Ende letzter Woche in einem langen Gespräch um Freigabe gebeten. Gerade die Nähe zu seiner Familie in Mailand sei ausschlaggebend. „Das ist der große Wunsch von ihm, wieder näher an seinem Lebensmittelpunkt zu sein.“

Zudem wolle er Deutschland auch mal „mit einem Erfolgserlebnis“ verlassen.  Der Pokalsieg sei für ihn der Höhepunkt gewesen, da habe er gesagt: „So möchte ich mich verabschieden.“ Die Eintracht hat dem Starspieler die Freigabe erteilt, das sei Teil einer persönlichen Abmachung gewesen, als Boateng vor einem Jahr in Frankfurt anheuerte. Eine Ablösesumme wird die Eintracht nicht erzielen

 Für die Eintracht ist dies ein harter Schlag, zumal sie schon die Leistungsträger Lukas Hradecky, Marius Wolf und Omar Mascarell verloren hat. Ein Abgang von WM-Senkrechtstarter Ante Rebic ist überdies nicht unwahrscheinlich. Der nächste Umbruch steht bevor.

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