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Hoch das Bein: Ajdin Hrustic im Training.
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Hoch das Bein: Ajdin Hrustic im Training.

Erfolge mit Australien

Eintracht Frankfurt: Ajdin Hrustic scharrt mit den Hufen

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Der Eintracht-Profi Ajdin Hrustic hätte auf seine Ferien verzichtet und hat mit den „Aussies“ vier WM-Qualifikationsspiele gewonnen.

Frankfurt am Main - Die letzte Saison ist für Ajdin Hrustic dann doch ein bisschen zu schnell zu Ende gegangen. Gerade als der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt ins Rollen und in den letzten drei Bundesligaspielen zu seinen Einsätzen kam, als ihm gegen den FSV Mainz 05 mit einem spektakulären Tor im Sitzen der wichtige Ausgleich glückte, näherte sich die Spielzeit der Ziellinie. „Zum Schluss war es für mich eine erfolgreiche Saison“, sagt der 25-Jährige. Die in die Verlängerung ging: Mit Australien absolvierte Hrustic noch vier WM-Qualifikationsspiele, alle vier gewannen die „Aussies“, in dreien stand er in der Startelf, ein Tor gelang ihm auch. „Ich hatte eine gute Phase.“

Ajdin Hrustic, keine Frage, ist mit einem warmen Gefühl und gewachsenem Selbstvertrauen in die kurzen Sommerferien gegangen. Die hat er in Spanien und Griechenland verbracht, nicht in seinem Geburtsland. „Wenn ich 14 Tage ganz alleine in Quarantäne in einem Hotelzimmer hätte sitzen wollen, hätte ich das machen können“, sagt er grinsend. Hrustic ist froh, wieder in Frankfurt zu sein, das spürt man, das sieht man auch auf dem Trainingsplatz. Da ist einer Feuer und Flamme. „Ich kann es nicht abwarten, dass es wieder losgeht.“

Eintracht Frankfurt: Ajdin Hrustic musste sich ans Tempo der Bundesliga gewöhnen

Die vergangene Saison sei für ihn eine sehr lehrreiche gewesen. Der Techniker, mit einem starken linken Fuß gesegnet, hatte seine Zeit gebraucht, um sich anzupassen, um zu verstehen, was von ihm verlangt wird. „Ich habe mich entwickelt, ich bin besser geworden.“ Zu Beginn habe der Australier mit bosnischen Wurzeln Schwierigkeiten mit dem Tempo und der Intensität des Spiels gehabt. Als er in der Vorrunde in Augsburg zu seinem ersten Kurzeinsatz kam, staunte der aus Groningen gekommene Akteur nicht schlecht, wie sehr ihm der zeitlich begrenzte Auftritt zugesetzt hatte: „Ich dachte mir: ,Okay, das waren jetzt nur 20 Minuten...“, erzählt er lachend.

Mittlerweile habe er sich an das Niveau gewöhnt, und vielleicht gelingt ihm ja noch mal so ein Traumtor wie jenes gegen Mainz im Mai. Der Treffer hat einen besonderen Stellenwert. „So ein Tor schießt du nicht jeden Tag“, befindet er. „Und es hat den Traum von der Champions League am Leben gehalten.“ Am Ende hat es nicht geklappt mit der Königsklasse. Die Saison sei dennoch eine großartige gewesen, findet er und fügt leicht philosophisch angehaucht an: „So ist das im Leben: Manchmal ist das Glück nicht auf deiner Seite und man bekommt nicht das, was man sich erwünscht hat.“ (Ingo Durstewitz)

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