Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hals über Kopf: Lukas Hradecky pariert weiter für die Eintracht.
+
Hals über Kopf: Lukas Hradecky pariert weiter für die Eintracht.

Eintracht-Torwart

Hradecky bleibt in Frankfurt

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
    schließen

Der Torwart wird seinen Vertrag erfüllen - und vielleicht sogar verlängern. Und es gibt eine weitere gute Nachricht.

Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel auf US-amerikanischem Boden gab es für Eintracht Frankfurt eine gute Nachricht: Torwart Lukas Hradecky wird nämlich auch in der kommenden Saison den Kasten der Hessen hüten. Der Vertrag des finnischen Nationalkeepers läuft noch bis 30. Juni 2018, und mindestens so lange wird der 27-Jährige auch für die Eintracht Bälle halten. Das berichtet die „FNP“ und deckt sich mit Informationen der FR. Das ist das Ergebnis eines langen und intensiven Gesprächs im Trainingslager zwischen Hradecky, der Sportlichen Leitung und Trainer Niko Kovac.

Die Verantwortlichen hatten nach dem Saisonfinale mit dem DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Borussia Dortmund erheblichen Druck auf den Schlussmann aufgebaut, ihm sogar mit einer Verbannung auf die Tribüne gedroht, sollte der Finne seinen Kontrakt nicht verlängern. In den zurückliegenden Wochen war die Eintracht-Führung aber schon merklich um Ausgleich bemüht, versuchte, die verhärteten Fronten aufzuweichen. Mit Erfolg.

Kovac geht milde mit seinen müden Spielern um

Ein vorzeitiger Wechsel ist vom Tisch. Damit ist nicht gesagt, dass der Torwächter seinen Kontrakt verlängern wird, aber die Chancen sind deutlich gestiegen. Der große Druck ist jedenfalls raus. Die Verantwortlichen haben Hradecky ihre Wertschätzung dargelegt, und sie werden nun in Ruhe an einem Vertragskonstrukt basteln, um dem Schlussmann eine längerfristige Zusammenarbeit zu deutlich verbesserten Konditionen schmackhaft zu machen. Ein Jahressalär von mehr als drei Millionen Euro wird da gewiss fällig sein. Die Zeichen stehen zumindest klar auf Annäherung. Das ist gut.

Sportlich lief es für Hradecky und die Eintracht in den Staaten weniger erfolgreich. Nach dem 1:1 gegen Seattle und dem deftigen 1:4 gegen San Jose unterlag die Mannschaft von Trainer Niko Kovac nun auch Columbus Crew mit 0:1. Die Hessen zeigten erneut eine müde und uninspirierte Darbietung und enttäuschten auf ganzer Linie, das Tor für Columbus erzielte Ola Kamara (26.).

Trainer Kovac ging dennoch milde mit seinen müden Spielern um: „Man hat bei allen drei Mannschaften, gegen die wir hier gespielt haben, gespürt, dass sie sich mitten in der Saison befinden. Sie sind gedanklich und körperlich schneller. Aber das ist normal. Wir haben trainiert, ohne Rücksicht auf die Spiele zu nehmen. Diese sind für uns sekundär. Wir wollten unser Programm durchziehen.“

Der gewaltige Eintracht-Tross ist heute morgen auf Rhein-Main gelandet, 13 erlebnisreiche, aber auch ziemlich anstrengende Tage liegen hinter dem Frankfurter Bundesligisten. Die Spieler können sich immerhin über drei freie Tage freuen, Kovac hat ihnen bis Samstag freigegeben. Am Montag geht es bereits ins nächste Trainingslager nach Gais in Südtirol.

Und es gibt eine weitere gute Nachricht: Mittelfeldspieler Marc Stendera muss nicht operiert werden. Nach einer eingehenden Untersuchung bei Spezialist Uwe König in Offenbach wurde entschieden, die ausgekugelte Schulter konservativ zu behandeln: „Wir sind sehr erleichtert, dass Marc nicht unters Messer muss“, sagte Sportvorstand Bobic. „Er hatte Glück im Unglück. Wenn alles gut läuft, kann er in zwei Wochen wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare