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Primus: Martin Hinteregger.
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Primus: Martin Hinteregger.

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik: Martin Hinteregger trotzt dem Schmerz

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt in der Einzelbewertung: Daichi Kamada geht die Luft aus. Und: Martin Hinteregger trotzt dem Schmerz.

Wolfsburg - Zwar wieder kein Sieg, aber immerhin in Wolfsburg nicht verloren. Die Bewertung der Spieler von Eintracht Frankfurt im FR-Klassenbuch.

Gut dabei

Martin Hinteregger: Bemerkenswerte Leistung. Immer Herr der Lage, räumte auf und ab. Warf sich tapfer rein. Und das trotz eines doppelten Bänderrisses in der Schulter. Riesenüberraschung, dass er damit überhaupt spielen konnte. Kennt keine Schmerzen, der Hinti.

Evan Ndicka: Rasselte gleich mal mit dem Schädel Weghorsts zusammen – bereitete dem Wolfsburger aber mehr Schmerzen als ihm selbst. Abgezockte Vorstellung des Franzosen: schnell, souverän, stark.

Kevin Trapp: Im Pech beim Ausgleichstreffer, da parierte er erst prächtig, doch der Nachschuss von Weghorst war drin. Sicher und mit guter Ausstrahlung.

Ganz okay

Filip Kostic: Wieder Wegbereiter für Lammers, schon seine zweite Torvorlage binnen drei Tagen. Spielt so, als sei er gedanklich nie weggewesen. Mit Power und Verve – auch wenn nicht alles klappte. Vor dem 1:1 unglücklich. Und dann auch noch ausgewechselt – warum, das weiß kein Mensch. War darüber nicht erfreut.

Erik Durm: Hatte beim 1:0 seine Füße im Spiel, spielte den vorletzten Pass. Mit ordentlichem Pensum, sehr wehrhaft auf links. Hatte es gegen Mbabu und Lukebakio aber nicht leicht, gerade im zweiten Durchgang.

Sam Lammers: Bemühte sich, schon zu Beginn, als wenig zusammen lief. Pech mit einem Kopfball, den Casteels parierte (24.). Die Führung erzielte er im Stile eines klassischen Mittelstürmers: ansatzlos mit links per Dropkick. Aber auch viel Leerlauf.

Kristijan Jakic: Wieder sehr präsent, fegte dazwischen, unterband viele VfL-Angriffe. Kam aber auch ab und an zu spät, mit einigen Fouls, gerade im ersten Abschnitt.

So lala

Daichi Kamada: Auch er am 1:0 beteiligt, schickte Durm auf die Reise. Ist immer für besondere Momente gut, auch wenn er manchmal, wie kurz vor der Pause, zu lange zögerte. Tauchte dann aber völlig unter. Wirkte schlapp. Zu Recht ausgetauscht.

Danny da Costa: Mit einem schlimmen Foul, für das er Gelb sah. War aber trotzdem keine böse Absicht. Engagiert, aber ohne Genauigkeit. Das Selbstvertrauen ist irgendwo zwischen Mainz und Frankfurt auf der Strecke geblieben.

Schwächelnd

Rafael Borré: Ohne Wirkung am rechten Flügel, traf oft die falschen Entscheidungen. Machte in der ersten Halbzeit eine gute Konterchance mit einem schlampigen Pass zunichte – und kurz vor Ende ebenso. Fahrlässig. Durfte dennoch durchspielen.

Djibril Sow: Wenig lief zusammen, mit zu wenigen Aktionen. Traut sich einfach zu wenig, mit einer schnellen Gelben Karte. Sein Einsatz ist vorbildlich, doch er müsste sehr viel mehr daraus machen. So geht es in die Kategorie Mitläufer.

Jens Petter Hauge, Jesper Lindström, Stefan Ilsanker, Ajdin Hrustic. (dur/kil)

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