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Ziemlich frustriert: Luka Jovic, nur noch Bankdrücker.
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Luka Jovic im Trikot von Eintracht Frankfurt.

SGE

Eintracht Frankfurt: André Silva ist „heißester Stürmer im Markt“

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Für Torjäger André Silva gibt es bisher kein Angebot, erklärt SGE-Vorstand Axel Hellmann. Und was macht Eintracht Frankfurt mit Luka Jovic?

Zum unerfreulichen Ende eines Missverständnisses hat Luka Jovic seine ohnehin nur sporadischen Aufwärmübungen gänzlich eingestellt. Demonstrativ lehnte er sich gegen die Werbebande. Tuta, Ragnar Ache, Almamy Touré waren alle eingewechselt worden, sogar, warum auch immer, noch Erik Durm, Sekunden vor Ultimo. Nicht aber Luka Jovic, der mit so großen Erwartungen im Januar von Real Madrid ausgeliehene Stürmer. Dann weißt du auch, wo du stehst in der Hierarchie.

Auch Jetro Willems, nach einem Kreuzbandriss seit Monaten längst wieder im Vollbesitz seiner Kräfte, packte seine Sachen ein, der Niederländer, dessen Vertrag in diesen Tagen ausläuft, durfte im allerletzten und bedeutungslosen Spiel nicht wenigstens ein paar Minuten spielen. Warum nicht? Für Sentimentalitäten ist Trainer Adi Hütter nicht bekannt.

Eintracht Frankfurt: Was passiert mit Luka Jovic?

Luka Jovic wird also nach Madrid zurückkehren, wie ebenso Frankfurter Leihspieler, etwa Paciencia, Rönnow, Joveljic, Zalazar und andere zum Trainingsstart Anfang Juli in Frankfurt erwartet werden. Dann wird die neue Sportliche Führung inklusive neuer Trainer entscheiden müssen, wie weiter verfahren wird. „Dann“, sagt Finanzvorstand Oliver Frankenbach, „werden wir uns auch mit dem Thema Luka Jovic beschäftigen.“ Viel spricht jedoch nicht dafür, dass sich Eintracht Frankfurt überhaupt um eine Weiterverpflichtung des nicht selten lustlos wirkenden Stürmers bemühen wird.

Ohnehin geht man davon aus, zum Trainingsbeginn das Gros des Teams wiederzusehen. Aktuell „gibt es kein Angebot für einen unserer Spieler“, sagt Frankenbach, auch Berater seien nicht auf ihn zugekommen. Der Klub müsse aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus keinen Profi verkaufen, es werde „keine Not- oder Druckverkäufe“ geben, sagt Vorstandssprecher Axel Hellmann. Natürlich gebe es Begehrlichkeiten bei Spielern, „die wir besser gemacht haben“, etwa 28-Tore-Angreifer André Silva, „den heißesten Stürmer im europäischen Markt“. Aber: Man werde das entsprechende „Preisschild“ anheften. Es werde wegen der EM „ein langer Sommer, wir haben einen langen Atem.“

Feste Verpflichtung von Younes? Hellmann winkt ab

Auch im Fall Amin Younes sieht der Klub im Moment keinen Handlungsbedarf. Mit dem SSC Neapel sei ein Leihzeitraum bis zum 30. Juni 2022 vereinbart worden, dann könne die Eintracht die Kaufoption - schlappe 2,5 Millionen Euro - ziehen, so dass der Spieler danach den Hessen gehöre. „Es macht also überhaupt keinen Sinn“, erklärt Finanzmann Frankenbach, die Option jetzt zu ziehen - der Preis wäre dann von Neapel bestimmbar und würde sich eher zuungunsten der Eintracht verändern. „Außerdem fühlt sich Younes in Frankfurt wohl.“

In all diese Gespräche ist der neue Sportvorstand Markus Krösche längst involviert, der die Geschäfte offiziell am 1. Juni übernimmt. Bei ihm hat Hellmann „ein absolut gutes Gefühl“. Krösche war zuletzt bei RB Leipzig tätig, davor beim SC Paderborn, Klubs, die „nicht die Wucht und den Bums haben wie Eintracht Frankfurt“; RB Leipzig etwa sei ein „Laboratorium auf höchstem Niveau“, aber nicht zu vergleichen mit einem pulsierenden Traditionsverein.

Krösche müsse man nicht erklären, wie der Klub funktioniert, findet Hellmann. „Er hat Eintracht Frankfurt verstanden und ist sich der Größe der Aufgabe bewusst“. Oliver Frankenbach flankiert, Krösche sei ein „absoluter Teamplayer, unheimlich umtriebig“ und könne den Verein nun weiterentwickeln. „Das ist für uns auch die Chance, den nächsten Schritt zu gehen.“

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