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Immer Herr der Lage: Frankfurts Kapitän Makoto Hasebe.
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Immer Herr der Lage: Frankfurts Kapitän Makoto Hasebe.

Klassenbuch der Eintracht

Hase überragt, Ndicka trifft, Kamada legt (unfreiwillig) vor

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Die Eintracht schlägt auch den 1.FC Köln, locker mit 2:0 – die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Makoto Hasebe: Der Kapitän hatte bei fast jedem Angriff seine Füße im Spiel. Räumte defensiv ab, trieb offensiv an. Ursprung vieler Kombinationen. Tauchte zuweilen auch vorne auf, ungewöhnlich. Glaubt, dass man kommende Woche die Bayern schlagen kann. Nichts scheint mehr unmöglich für diese Eintracht und ihren alten Hasen.

Martin Hinteregger: Hatte den Kölner Dennis fest im Griff, mehr noch, fast im Schwitzkasten. Hielt es beim Stand von 0:0 hinten nicht mehr aus, der Hinti, da beorderte ihn Coach Hütter eilig zurück. Erhielt hinterher überbordendes Lob von TV-Experte Baum, seinem einstige Chef in Augsburg, mit dem er sich (zum Glück für die Eintracht) überworfen hat.

André Silva: Ließ seine Chancen erst liegen. Kurz vor der Pause setzte er einen Kopfball aufs Netz, kurz danach platzierte er einen zu zentral. Aber klar, irgendwann hat er einen gemacht, allein vor Torwart Horn, per Lupfer. Sein 18. Saisontor. Das sagt alles.

Evan Ndicka: Zweites Tor in Folge, strotzt vor Selbstvertrauen. Nur ein Leichtsinnsfehler, der zur größten Kölner Chancen durch Dennis führte (69.). Sei’s drum. Ansonsten: stabil, elegant, top.

Ganz okay

Filip Kostic: Feuerte etliche Flanken in die Mitte. Selbst kam er nicht zum Abschluss. Aber: Bereitete erneut ein Tor vor, das zum 2:0, per präzisem Eckball.

Kevin Trapp: In der ersten Hälfte einmal geprüft, den Fernschuss hielt er locker. Musste nach dem Seitenwechsel im Grunde gar nicht mehr eingreifen.

Tuta: Woche für Woche das gleiche Bild: Tuta überzeugt. Erledigt seine Aufgaben unaufgeregt, abgeklärt, meidet das Risiko. Gut so.

Djibril Sow: Lief etliche Bälle ab, ein echter Stabilisator. Ein paar Fouls zu viel, für eines sah er zu Recht Gelb und fehlt kommenden Samstag gegen die Bayern.

Daichi Kamada: Vergab die besten Chancen in Hälfte eins. Erst zu locker per Kopf (23.), dann zwar hart, aber zu unpräzise per Spannstoß (30.). Hatte seine Füße vor dem 1:0 im Spiel, brachte den Ball (unfreiwillig) zu Silva. Schon sein zehnter Assist.

Amin Younes: Fühlt sich auf dem berühmten Bierdeckel ziemlich wohl, zumindest im übertragenen Sinne. Spielt die Gegner reihenweise auf engstem Raum aus. Traumhaft. Weniger traumhaft sein Luftloch in Hälfte eins (23.). Baute im Verlauf ab.

So lala

Erik Durm: Gab das erste Schüsschen ab, harmlos (7.). Sein zweiter Versuch, ebenso lasch, fand über Umwege (Kamada) den Torschützen Silva. Ansonsten: solide.

Luka Jovic: Unauffällig nach seiner Einwechslung, kam nicht mehr zum Abschluss. War aber nicht spielentscheidend.

Sebastian Rode: Ihm fehlt die Spielpraxis, das ist offensichtlich. Nach seiner Einwechslung zu ungenau. War aber nicht spielentscheidend (siehe Jovic).

Almamy Touré: Zwei gröbere Fouls nach seiner Einwechslung, hätte mit Pech vom Platz fliegen können. War aber nicht spielentscheidend (siehe Jovic/Rode).

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

St. Zuber, A. Hrustic. dani/kil

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