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Handkäs für Sow

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Von: Ingo Durstewitz

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Guten Apo: Almamy Touré und Djibril Sow beimHandköäs ohne Musik. Foto: Jan Hübner
Guten Apo: Almamy Touré und Djibril Sow beimHandköäs ohne Musik. Foto: Jan Hübner © Jan Hübner

Eintracht Frankfurter Nationalgericht für alle, auch für Auswärtige, nur bitte ohne Musik - und warum Ansgar Knauff nicht mitmacht. Splitter aus dem Trainingslager.

HANDKÄS: Djibril Sow schaut ein wenig verängstigt, ehe sich die Miene aufhellt. Der erste Bissen lässt den Mittelfeldmann aufatmen, die vorgeblich so schwer verdauliche Kost ist gar nicht so schwer verdaulich. Schmeckt sogar gut. Findet auch Mitspieler Almamy Touré, der es sich beim Handkäsfrühstück der Eintracht-Fans am Rande des Trainingsplatzes schmecken lässt. So ein bisschen Bammel hat Sow aber vor den vielen Zwiebeln. „Musik im Magen ist nicht gut“, sagt der Schweizer lachend. Der Stammtisch des Eintracht-Museums hat zum vierten Mal den Frühschoppen mit Handkäs und Musik aufgelegt, zweimal im Trainingscamp in Gais, zweimal in Windischgarsten. „Tradition muss gepflegt werden, gerade bei einem Traditionsverein“, sagt Michael Leichtfuß, einer der Initiatoren. Die Geschichte kommt prima an, früher waren schon Peter Fischer, Bruno Hübner oder Manfred „Moppes Petz“ dabei. Auch Teammanager Christoph Preuß ist Stammgast, jetzt erstmals am Start war Lizenzspielerleiter Timmo Hardung. „Ich bin ein Fan davon“, sagt er. „Das ist ein gutes zweites Frühstück.“ Vom selbst gekelterten Äppler haben sie aber lieber die Finger gelassen.

ABBRUCH: So richtig kommt Ansgar Knauff nicht ins Laufen. Am Dienstag brach er das Training ab, das Becken schmerzt noch zu sehr. Wird wohl noch einige Tage dauern. Dafür machte Goncalo Paciencia wieder mit, am Montag setzte er mit Magenproblemen aus. Vom Handkäs soll er nicht probiert haben.

GOLF: Das Teambuilding kommt nicht zu kurz in Österreich, der Spaß auch nicht. Deshalb bittet Trainer Oliver Glasner nach dem geselligen Hüttenabend mit Gesangseinlagen der Neuzugänge und anstrengendem Rafting auf dem Fluss am Mittwoch zum Fußballgolf. Sicheres Einlochen kann als Profi nie schaden. dur

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