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Wieder erste Wahl: Verteidiger David Abraham.
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Wieder erste Wahl: Verteidiger David Abraham.

Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach

Gute Augen und mehr Biss

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt trifft am neunten Spieltag der Fußball-Bundesliga auf Borussia Mönchengladbach. Trainer Veh fordert dabei ein anderes Auftreten als zuletzt in Ingolstadt.

Vor dem letzten Spiel beim Aufsteiger FC Ingolstadt hat der Frankfurter Trainer auf die besondere Bedeutung jener Begegnung hingewiesen. Der Appell verpuffte bekanntlich im Nirgendwo. „Jetzt sage ich nichts“, sagte Veh am Tag vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Dass die Partie gegen die wiedererstarkten Fohlen erneut ein wichtiges Spiel sei, brauchte der Fußball-Lehrer nicht eigens zu erwähnen. Es steht für die Frankfurter einiges auf dem Spiel, zumal jetzt die schwereren Gegner kommen, etwa Bayern München im übernächsten Heimspiel. Er spürt aber auch die gestiegene Erwartungshaltung des Umfelds. „Viele schweben in anderen Sphären. Wir sind Zwölfter, man könnte aber denken, wir sind 19.“

Klar ist aber auch: „Ich will, dass wir anders auftreten.“ Dies verlangt Veh von seiner Mannschaft, er will eine Reaktion auf die blutleere und pomadige Vorstellung von Ingolstadt, er fordert eine Leistungssteigerung. Die Voraussetzungen empfindet er als gut, man habe in den zurückliegenden Tagen gut trainiert: „Wir wollen was zeigen.“ Ein anderes Auftreten als zuletzt sei dringend geboten, Gladbach keine Laufkundschaft. „Die sind Favorit – so wie wir in Ingolstadt Favorit waren.“ Die Fohlen, die die letzten drei Bundesligaspiele gewonnen haben, hätten „den Break geschafft, sie sind auf einem guten Weg. Ich hoffe, dass der heute beendet ist.“

Wenigstens darf die Eintracht wieder abends (ab 18.30 Uhr) spielen, das liegt ihr, kein anderes Team in der Liga holte samstagabends mehr Punkte. Warum das so ist? Veh weiß es nicht. Womöglich liegt es an der Heimstärke der Hessen (seit 14 Spielen ungeschlagen), an den Fans („unser zwölfter Mann“) oder daran, dass „wir bei Flutlicht besser sehen als der Gegner“ (Veh).

Personell kann Armin Veh aus dem Vollen schöpfen. Der Coach macht kein Geheimnis daraus, dass Carlos Zambrano, der erst verspätet am Donnerstag aus Lima zurückkam, auf der Bank beginnen wird. David Abraham und Marco Russ verteidigen zentral. Nicht im Kader wird der Japaner Makoto Hasebe sein, dem Veh – wie berichtet – eine schöpferische Pause gönnt. „Er soll ein paar Tage abschalten“, empfiehlt der Fußball-Lehrer, ein paar Tage ohne Ball täten ihm gut. Hasebe soll heute nicht ins Stadion kommen, am Dienstag wird er zum Training erwartet.

Der Japaner, der von allen Eintracht-Profis am stärksten belastet war in den letzten eineinhalb Jahren, habe selbst gemerkt, dass er sich in eine Sackgasse gespielt hat. Er sei froh, dass „er mal ausspannen darf“, sagt Veh, der diese Maßnahme natürlich nicht bei jedem Spieler für angemessen hält. „Aber Hasebe ist hochprofessionell.“

Der Coach verriet aber nicht, wer seine Position einnehmen wird. Im Grunde kommen nur zwei Spieler infrage, der defensivere Johannes Flum oder der offensivere Stefan Aigner. Für Aigner, bislang noch ohne Treffer, spräche die Statistik: Der Bayer erzielte auch in der letzten Saison sein erstes Tor erst am neunten Spieltag – beim 4:5 gegen Stuttgart. Trainer beim VfB war: Armin Veh.

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