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Eintracht-Gegner Fürth hat Auswärtssieg auf der Liste

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Von: Daniel Schmitt

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Oft sieht man ihn nicht lachen: Stefan Leitl, Trainer von Greuther Fürth.
Oft sieht man ihn nicht lachen: Stefan Leitl, Trainer von Greuther Fürth. © AFP

Der krasse Außenseiter erhofft sich Siegchancen in Frankfurt, weil die Eintracht mit den Köpfen schon ganz woanders sein könnte - und weil die Fürther sich selbst stabilisiert haben.

Er erwarte ein „ganz schwieriges Spiel“, einen Gegner mit einer „klaren Spielanlage“, mit „schnellen Stürmern“ und „sehr aggressivem Auftreten“, alles in allem „mit viel Qualität“. Er, Oliver Glasner, der Fußballtrainer von Eintracht Frankfurt, habe daher „großen Respekt“. Wohlgemerkt: vor Greuther Fürth, nicht etwa vor dem FC Barcelona, dem nächsten Kontrahenten im Europapokal.

Es sind wohl die üblichen Aussagen, die ein Coach vor einem Bundesligaspiel nun mal so tätig, egal, ob da nun ein spanischer Weltklasseklub, der heimische Tabellenführer oder – wie in diesem Fall – der abgeschlagene und in der laufenden Saison auswärts noch sieglose Ligaletzte auf der anderen Seite des Rasens wartet. Hauptsache kein Larifari aufkommen lassen, den Gegenüber nicht auf die leichte Schulter nehmen, obwohl dieser zweifelsohne ein totales Leichtgewicht ist.

Eintracht Frankfurt könnte an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) für Greuther Fürth genau das werden, was der FC Barcelona kommende Woche sein könnte für die Eintracht: Ein Gegner, der nicht voll bei der Sache ist und mit seinen Gedanken womöglich abschweift, wodurch sich die eigenen Siegchancen signifikant erhöhen würden. Schon im Hinspiel verlor Fürth erst durch einen Treffer in der Nachspielzeit knapp mit 1:2.

Ex-Eintracht-Profi Hrgota führt das Team an

Ohnehin haben sich die vom früheren Frankfurter Branimir Hrgota (acht Saisontore) angeführten Franken – zugegeben auf sehr niedrigem Niveau – gesteigert im Saisonverlauf. Die Leistungen sind mittlerweile stabiler, daheim sind die Fürther immerhin seit drei Spielen ungeschlagen, auch in der Länderspiel-Unterbrechung konnte der Zweitligist Jahn Regensburg recht souverän mit 3:0 besiegt werden. Trainer Stefan Leitl probierte erfolgreich einen Dreier- respektive Fünferabwehrkette auf, die auch gegen die Eintracht eine Option ist. So könnten auf links die beiden ehemaligen Frankfurter Luca Itter, in Gießen geboren und bis zur U17 bei der Eintracht aktiv, sowie Jetro Willems, Pokalsieger von 2018, gemeinsam auflaufen. Itter als linker Part der Dreierkette, Willems ganz draußen in der offensiveren Rolle.

Der Trainer jedenfalls, der auf Mittelfeldspieler Paul Seguin (Wadenblessur) und Verteidiger Sebastian Griesbeck (Erkältung) verzichten muss, hat einen klaren Auftrag für das Spiel im Frankfurter Stadtwald. Ein Auswärtssieg, so Leitl, „steht auf unserer Liste der Aufgaben“.

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