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Wohin mit Mario Götze? So könnte Eintracht Frankfurt nächste Saison spielen

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Von: Jan Oeftger

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Eintracht Frankfurt hat einige neue Spieler verpflichtet. Das gibt Trainer Oliver Glasner neue Optionen. Ändert er sein Spielsystem oder bleibt er bei dem bewährten?

Frankfurt – Die Trainer kamen und gingen bei Eintracht Frankfurt, doch das Spielsystem blieb zuletzt immer gleich. Schon Niko Kovac setzte auf eine flexible Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Auch der aktuelle Trainer Oliver Glasner ließ in der vergangenen Saison mit dieser Formation spielen.

Allerdings hat sich der Kader der Eintracht verändert. Einige Spieler haben den Verein verlassen, dafür sind acht externe Neuzugänge gekommen. Darunter mit Mario Götze oder Lucas Alario Hochkaräter. Diese Neuerungen im Kader könnten den Trainer auch dazu bewegen, ein neues System zu etablieren. Hinzu kommt, dass mit Martin Hinteregger der langjährige Abwehrchef der Dreierkette nicht mehr mit an Bord ist.

Es gibt also alleine von der Formation her schon mehrere Möglichkeiten, wie Glasner seine Mannschaft auf das Feld schickt. fr.de zeigt drei Optionen auf, wie Eintracht Frankfurt in der kommenden Saison auflaufen könnte.

Oliver Glasner
Glasner hat nächste Saison einige Optionen. © Arne Dedert/dpa

Möglichkeit 1: Das bewährte Erfolgssystem (3-4-2-1)

Trapp - Touré, Tuta, Ndicka - Knauff, Rode, Sow, Kostic - Lindström, Götze - Borré (Bank: Ramaj, Onguene, Lenz, Jakic, Hasebe, Kamada, Alidou, Kolo Muani, Alario)

Mit diesem System spielt die Eintracht jetzt schon seit einigen Jahren. In der vergangenen Saison war es die Erfolgsformation für den Sieg in der Europa League. Filip Kostic ist auf der linken Seite die Idealbesetzung. Das System ist auf den Serben ausgerichtet. Wenn er die ganze linke Seite hat, kann er seine Geschwindigkeit und seine Flanken am besten ausspielen.

Mit Ansgar Knauff wurde im Winter ein passendes Pendant für die rechte Seite gefunden. In diesem System ließ Glasner auch in den Testspielen zumeist spielen. Jedoch würde bei dieser Formation kein Platz für einen weiteren Stürmer sein. Mit Kolo Muani und Alario kamen jedoch zwei, die Spielzeit erwarten. Zudem fehlt mit Hinteregger der Spieler, der die Dreierkette in den vergangenen Jahren zusammenhielt. Daher könnte auch ein System mit nur zwei Innenverteidigern Sinn ergeben.

Möglichkeit 2: Glasners Lieblingssystem (4-2-3-1)

Trapp - Buta, Tuta, Ndicka, Lenz - Rode, Sow - Knauff, Götze, Kostic - Alario (Bank: Ramaj, Onguene, Touré, Jakic, Hasebe, Kamada, Aldidou, Kolo Muani, Borré)

In diesem System ließ Glasner in seiner Wolfsburger Zeit erfolgreich spielen. Ausgerichtet wäre es vor allem auf den Königstransfer Mario Götze. Er könnte auf seiner Lieblingsposition als klarer „10er“ spielen. Hier hätte er seine Freiräume und könnte seine Kreativität ausspielen. Außerdem würde man die oftmals wackelige Abwehr mit einer Viererkette stabilisieren können.

Allerdings fällt Rechtsverteidiger Aurelio Buta noch eine Weile aus und auch Christopher Lenz ist links hinten keine Idealbesetzung – auch wegen seiner Verletzungsanfälligkeit. Ähnlich wie beim System mit Dreierkette würde auch hier nur ein Stürmer spielen können. Europa-League-Held Borré draußen zu lassen, wäre hart. Für dieses System würde sich aber der Strafraumstürmer Alario am besten eignen.

Möglichkeit 3: Volle Offensivpower (4-4-2)

Trapp - Buta, Tuta, Ndicka, Lenz - Knauff, Jakic, Götze Kostic - Alario, Borré (Bank: Ramaj, Onguene, Touré, Rode, Sow, Hasebe, Kamada, Aldidou, Kolo Muani)

Dieses System wäre auf volle Offensivpower ausgerichtet. Hier könnten immerhin zwei der drei Stürmer spielen. Borré wäre dann wohl gesetzt und würde sowohl mit Kolo Muani als auch Alario gut zusammenpassen. Im Mittelfeld könnte mit Jakic ein echter Abräumer Götze absichern, der in diesem System aber auch Defensivaufgaben zu erfüllen hätte. Dieses System wäre jedoch eine sehr mutige Wahl, da die Hälfte der Feldspieler offensiv ausgerichtet sind. (jo)

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