Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Timothy Chandler drängt zurück ins Team.
+
Timothy Chandler drängt zurück ins Team.

Timothy Chandler

Gedränge auf rechts

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
    schließen

Timothy Chandler ist zurück, doch seinen Platz am Flügel hat Marius Wolf inne.

Er ist halt einer von der schnellen Truppe. Viel früher als die erwarteten zwei Monate, ist Rechtsverteidiger Timothy Chandler zurück auf dem Platz. Schon in der letzten Woche hat der 27-Jährige kontinuierlich sein Trainingspensum gesteigert, in dieser Woche hat er alle Übungen beschwerdefrei absolviert, so als wäre nie was geschehen. Und mit ein bisschen Glück zählt der Dauerbrenner auf rechts heute gegen die Bayern schon wieder zum Kader. Es war am 21. Oktober, als Chandler im Spiel gegen Borussia Dortmund plötzlich und ohne Einwirkung des Gegners zu Boden ging, er hatte sich bei einer falschen Bewegung das Knie vertreten - Riss des rechten Außenmeniskus, eine Operation war unumgänglich. Dass er so schnell zurückkehrt, verwundert ihn selbst nicht: Er habe vor Jahren eine ähnliche Verletzung am linken Knie gehabt, die sei ebenfalls schnell verheilt: „Ich habe gutes Heilfleisch.“

Niko Kovac hat die Qual der Wahl

Chandlers Comeback freilich bringt Trainer Niko Kovac etwas in die Bredouille. Wo soll der Deutsch-Amerikaner spielen? Auf seiner Position, rechts an der Linie, hat sich in seiner Abwesenheit Marius Wolf etabliert. Der Senkrechtstarter hat das richtig gut gemacht am Flügel, hat Tore geschossen, Vorlagen gelieferte, zudem ist Wolf in der internen Hierarchie empor geklettert. Es war kein Zufall, dass er es war, mit dem die in Berlin erfolgreiche Eckballvariante einstudiert wurde. Chandler hat es momentan schwer, den 22-Jährigen zu verdrängen.

Womöglich aber findet sich für Wolf, der variabel einsetzbar ist, eine andere Position. Er kann auch zentraler im Mittelfeld spielen, auf der Acht oder hinter den Spitzen oder, auch das ist denkbar, anstelle des unsteten Jetro Willems auf dem linken Flügel. Und noch ein weiterer Spieler meldet Ansprüche an: Danny da Costa ist ebenfalls wieder fit, auch er ist ein Rechtsverteidiger, freilich dürften seine Chancen von allen drei Kandidaten am schlechtesten stehen. Kovac jedenfalls hat die Qual der Wahl. Ein Chandler in Form und mit seinem Tempo tut der Eintracht allemal gut.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare