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Der Torschützenkönig der vergangenen Saison wird Kapitän der Eintracht.
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Der Torschützenkönig der vergangenen Saison wird Kapitän der Eintracht.

Meier wird Kapitän

Fußballgott mit Binde

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Eintracht-Trainer Armin Veh bestimmt den neuen Kapitän: Es ist Alexander Meier, der Torschützenkönig der vergangenen Saison. Der sagt: "Das ist eine Ehre für mich."

Am Freitagabend hat Eintracht-Trainer Armin Veh seine Mannschaft am letzten Abend im Trainingslager in Windischgarsten zusammengetrommelt. Das hatte er schon angekündigt, er wollte seinen Spielern einen Leitfaden an die Hand geben, ihnen mitteilen, was er von ihnen erwartet, wie die generelle Herangehensweise sein wird. Da geht es nicht nur um die Spielweise, sondern auch um einen Verhaltenskodex, um eine generelle Ausrichtung, eine Philosophie, die über allem schwebt. Und es ging darum, wer zukünftig neuer Kapitän sein wird, nachdem der alte, Kevin Trapp, die Frankfurter Richtung Paris verlassen hatte. Vehs Entscheidung, die er am Abend der Mannschaft mitteilte, ist keine Überraschung: Alexander Meier ist neuer Spielführer der Frankfurter Eintracht. "Ich danke dem Trainer für das Vertrauen. Und es ist eine Ehre, Kapitän dieses Klubs zu sein." Sein Stellvertreter ist Marco Russ, mit dem Veh beim Vormittagstraining schon vier Minuten auf dem Platz gesprochen hatte. Eventuell hat er ihm schon da die Entscheidung mitgeteilt.

Der Torschützenkönig der vergangenen Saison ist in der zurückliegenden Saison von Vehs Vorgänger Thomas Schaaf übergangen worden. Daran hatte er schon ein wenig zu knabbern, obwohl er Kevin Trapp das Amt gönnte und immer wieder betonte, dass dieser es gut ausfülle.

Die Entscheidung Vehs ist insofern keine Überraschung, weil der Coach Alex Meier schon damals, in der zweiten Liga, zum Stellvertreter von Pirmin Schwegler bestimmte, der übrigens - Ironie am Rande - erst am Freitag vom Hoffenheimer Trainer Markus Gisdol die Binde in Sinsheim übertragen bekam.

Für Meier war das damals eine große Auszeichnung, er wuchs mit der Aufgabe und hat an Persönlichkeit gewonnen. Es hat ihm viel bedeutet. "Es hat mir einen Schub gegeben", sagte er erst kürzlich.

Nun wird der Torjäger, der zurzeit noch an den Folgen einer Knie-OP laboriert, die Eintracht auch offiziell anführen. Der beliebteste Spieler war der Fußballgott ohnehin schon.

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