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Unter Glasner: Eintracht-Abgang über plötzliche Chancenlosigkeit verwundert

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Von: Sascha Mehr

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Erik Durm (Mitte) um Dress von Eintracht Frankfurt.
Erik Durm (Mitte) um Dress von Eintracht Frankfurt. © Jan Huebner via www.imago-images.de

Ein ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt äußert sich über seine Zeit bei der SGE und seine plötzliche Chancenlosigkeit.

Frankfurt – Erik Durm spielte drei Jahre für Eintracht Frankfurt. Der Weltmeister von 2014 kam ablösefrei aus Huddersfield Town, mit denen er aus der englischen Premier League abstieg. Ihn zog es zurück nach Deutschland und er bekam bei der SGE einen Vertrag über vier Jahre. Durm sollte die rechte Seite der Adler verstärken, doch rückwirkend betrachtet, war der Transfer für beide Seiten kein Gewinn.

Vor allem im zweiten Jahr kam Erik Durm auf zahlreiche Einsätze, doch der Wechsel auf der Trainerbank von Adi Hütter zu Oliver Glasner war für ihn nicht gut. Zwar spielte er in der vergangenen Saison die ersten acht Spiele unter Glasner, doch plötzlich war er keine Alternative mehr im Kader von Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt: Durm überrascht über Nichtnominierungen

„Ich hatte die ersten acht Spiele der vergangenen Saison absolviert und mir dann gegen Köln eine Kopfverletzung zugezogen. Eine Woche später sollte ich in München spielen, lag aber wegen der Gehirnerschütterung sechs Tage in einem dunklen Zimmer und habe mich nicht dazu in der Lage gefühlt zu spielen. Im November hätte ich in Piräus spielen sollen, war zusammen mit dem Trainer auf der Pressekonferenz, abends hatte ich dann Magen-Darm-Probleme und musste mich übergeben. Drei Tage danach habe ich gegen Fürth eine Halbzeit durchgehalten, nach 45 Minuten wurde ich ausgewechselt, da hatten wir als Mannschaft nicht gut performt. Danach war ich acht Monate komplett raus“, sagte Erik Durm in einem Interview mit Spox.com.

Eintracht Frankfurt: Durm mit Wechsel nach Kaiserslautern

Durm suchte nach eigenen Angaben das Gespräch mit Trainer Oliver Glasner, der dem Spieler mitteilte, dass andere besser trainieren und deshalb zum Einsatz kommen. Für den Rechtsverteidiger kam es überraschend, dass er plötzlich „auf der Position nur noch die Nummer sieben war“.

Der 30-Jährige suchte in diesem Sommer eine neue Herausforderung und schloss sich dem 1. FC Kaiserslautern an, der den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Für Durm ist es eine Rückkehr in die Heimat, denn er kommt gebürtig aus Pirmasens, unweit von Kaiserslautern entfernt. An den ersten beiden Spieltagen stand er für seinen neuen Klub zweimal über die gesamten 90 Minuten auf dem Feld.

Unterdessen hat Eintracht Frankfurt einige neue Spieler verpflichtet. Das gibt Trainer Oliver Glasner neue Optionen. Ändert er sein Spielsystem oder bleibt er bei dem bewährten? Kapitän Sebastian Rode tritt kürzer und glaubt felsenfest an den Verbleib des begehrten Trios. (smr)

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