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Auch als Profi mit vollem Einsatz für Hertha BSC: Fredi Bobic.
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Auch als Profi mit vollem Einsatz für Hertha BSC: Fredi Bobic.

Vorstellung bei Hertha BSC

Das neue Projekt von Ex-Eintracht-Vorstand Fredi Bobic

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Beim Amtsantritt in Berlin schaut der Sportchef zurück auf seine Frankfurter Zeit - und voraus in eine Zukunft beim Hauptstadtklub ohne Abstiegskampf.

Zu Beginn seines Schaffens in Berlin wagte Fredi Bobic noch einen kurzen Blick zurück – auf seine fünf Jahre bei Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt, die überaus erfolgreich verlaufen, aber eben auch in einem Sammelsurium an Misstönen geendet waren: Der neue Sport-Geschäftsführer von Hertha BSC also sagte bei der Vorstellungspressekonferenz am Dienstagmittag in der Hauptstadt zum Eintracht-Abschied: „Es gibt halt verschiedene Zeitfenster im Leben. Die Entscheidung ist eigentlich schon im Februar 2020 gefallen – da war Hertha noch gar kein Thema.“ Ihm sei es in erster Linie um eine persönliche Veränderung gegangen. „Dadurch, dass meine Familie in Berlin lebt, sind die Wege nicht mehr so weit, und ich muss nicht mehr so viel fliegen.“

Regelmäßig war der ehemalige Eintracht-Sportvorstand, der bei den Hessen von Markus Krösche beerbt wird, in den vergangenen Jahren zwischen Frankfurt und Berlin hin- und hergejettet, eine Wohnung hatte er in der Mainmetropole nie, stattdessen quartierte er sich dauerhaft in einem Hotel am Mainufer ein. Zu einem Nachtreten in Richtung Frankfurt ließ sich Bobic am Dienstag nicht hinreißen, hatte er die Abrechnung ja bereits vor kurzem medial platziert. Sei’s drum, längst Vergangenheit.

Fredi Bobic kündigt strukturelle Veränderungen an

In Zukunft wolle er bei der Hertha mit harter Arbeit punkten. „Ich bringe Erfahrung aus zwölf Jahren und drei verschiedenen Klubs mit und konnte mich weiterentwickeln“, nannte Bobic seine Vorzüge, stellte aber klar: „Es geht nicht nach dem Motto copy and paste.“ Und weiter: „Visionen haben viele, ich bin mehr einer, der in der Realität lebt.“ Er kündigte strukturelle Veränderungen an, die auch dringend nötig scheinen. Bobic nimmt aus Frankfurt mehrere im treu verbundene Mitarbeiter mit nach Berlin, unter anderem seinen persönlichen Referenten Sebastian Zelichowski. „Aus der Ferne hatte man den Eindruck, es waren gefühlt zwei Jahre Abstiegskampf“, sagte Bobic: „Das ist etwas, was wir hier bei der Hertha nicht gerne haben. Und in Zukunft nicht gerne sehen wollen. Dafür musst du ackern und einige Dinge auch verändern.“

Hertha hatte die vergangenen beiden Spielzeiten auf den Rängen zehn und 14 beendet, in beiden Fällen kämpfte der Klub lange um den Ligaverbleib. „Zuerst kommt es darauf an, eine gewisse Stabilität reinzubekommen im sportlichen Bereich“, sagte er: „Wir müssen die Strukturen so anpassen, dass sie auch modern und konkurrenzfähig den anderen Bundesligisten gegenüber sind.“ Gleichzeitig verkündete er, dass Sportdirektor Arne Friedrich Hertha erhalten bleibt. (dani/sid)

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