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Mit dieser Elf startete die Eintracht in Columbus: Blum, da Costa, Haller, Medojevic, Hradecky, Abraham (hinten von links), Tawatha, Chandler, de Guzman, Fernandes, Kamada (vorne von links).
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Mit dieser Elf startete die Eintracht in Columbus: Blum, da Costa, Haller, Medojevic, Hradecky, Abraham (hinten von links), Tawatha, Chandler, de Guzman, Fernandes, Kamada (vorne von links).

Eintracht-Kader

Frankfurts Suche nach der ersten Elf

  • Manuel Schubert
    VonManuel Schubert
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Wie ist Eintracht Frankfurt für die kommende Saison aufgestellt? Die FR beleuchtet die Problemzonen und Alternativen im Kader. Vor allem in der Innenverteidigung besteht noch Bedarf.

Exakt 22 Tage vor Saisonstart gibt es bei Eintracht Frankfurt noch einiges zu tun. 31 Spieler hat der Bundesligist aktuell unter Vertrag, einige werden noch dazukommen, andere gehen. Wo tobt der Konkurrenzkampf, wo herrscht noch Nachbesserungsbedarf? Die FR nimmt den Eintracht-Kader unter die Lupe.

Tor: Zwischen den Pfosten hat die Eintracht keinen Grund zur Sorge. Oder zumindest: nicht mehr. Es scheint, dass Lukas Hradecky seinen Vertrag bis 2018 erfüllen wird. Dann würde Planungssicherheit im Kasten herrschen, zumal der Finne in der Vorbereitung bisweilen überragend hielt, was nicht gerade befürchten lässt, er sei im Kopf schon bei einem anderen Verein. Mit Jan Zimmermann und Leon Bätge stehen zwei solide Ersatzmänner parat, die sich klaglos in die Hierarchie einfügen.

Abwehr: Die große Problemzone. Mit David Abraham, Marco Russ und Andersson Ordonez stehen Trainer Niko Kovac zurzeit nur drei Innenverteidiger zur Verfügung. Ob Russ nach seiner Krebserkrankung wieder dauerhaft das Tempo der Bundesliga mitgehen kann, wird sich zeigen, auch Ordonez offenbart immer noch Schnelligkeitsdefizite. Die Verletzung von Neuzugang Carlos Salcedo war für die Eintracht ein Schlag ins Kontor, ein Ersatz muss unbedingt her. Makoto Hasebe, der vorige Saison als Libero großen Anteil an der starken Hinrunde der Hessen hatte, ist nach seiner Knie-OP auf dem Weg der Besserung, aber noch nicht bei 100 Prozent. Der erst 18-jährige Noel Knothe stellt keine ernsthafte Alternative dar.

Auf der rechten Abwehrseite ist Timothy Chandler gesetzt. Neuzugang Danny da Costa verkörpert zwar einen ähnlichen Offensivdrang, wirkte defensiv bislang aber alles andere als sicher (inklusive Slapstick-Eigentor gegen San José). Der Dritte im Bunde, Yanni Regäsel, ist ein Streichkandidat. Auf links dürfte Jetro Willems gesetzt sein, sofern der Wechsel des niederländischen Nationalspielers, der sich seit Tagen hinzieht, nicht noch platzt. Taleb Tawatha wird sich weiter hinten anstellen müssen.

Enges Rennen hinter den Spitzen

Mittelfeld: Der erfahrene Jonathan de Guzman schickt sich an, sofort der neue Chef in der Zentrale zu werden. Doch wer spielt an seiner Seite? Omar Mascarell wird nach seiner Achillessehnen-OP die komplette Hinrunde versäumen, auch Marc Stendera fehlt noch eine Weile. Gelson Fernandes ist ein kluger Kopf, fiel bislang aber vor allem durch Fehlpässe auf, und ob sich Slobodan Medojevic doch noch zur Stammkraft aufschwingt, ist fraglich. Gut denkbar, dass die Eintracht daher auf der Sechserposition noch einmal nachlegt.

Hinter den Spitzen ist das Rennen enger, hier streiten sich Mijat Gacinovic, Marco Fabian, Aymen Barkok und Max Besuschkow um die Plätze. Zudem könnte Nelson Mandela Mbouhom, der als größtes Juwel am Riederwald gilt, zu Einsatzzeiten kommen, wenn es Spielwitz braucht.

Eine deutlich geringere Personaldichte herrscht auf den Flügeln, wo mit Danny Blum aktuell nur ein einziger Außenbahnspieler zur Verfügung steht. Marius Wolf ist nach seiner Schulter-OP noch nicht auf der Höhe, weshalb Kovac zuletzt Neuzugang Daichi Kamada auf die rechte Seite schickte. Möglicherweise täte ein weiterer Flügelspieler dem Aufgebot gut.

Angriff: Hier hat sich der Konkurrenzkampf verschärft. Rekord-Neuzugang Sebastien Haller dürfte vom ersten Tag an gesetzt sein, auf dem Sieben-Millionen-Mann ruhen viele Hoffnungen. Dahinter lauert der junge Luka Jovic, der sein Talent schon das eine oder andere Mal aufblitzen ließ. Auch Branimir Hrgota ist in der Saison gezwungen, Gas zu geben, wenn er auf seine Einsätze kommen will. Vor allem die Chancenverwertung des Schweden ist ausbaufähig. Und ein fitter Alexander Meier sollte natürlich immer eine Alternative sein – wenn er denn gesund wird. Bis es soweit ist, könnte auch Nachwuchsmann Renat Dadashov aushelfen.

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