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Eintracht-Vorstand Axel Hellmann mit seinem Lieblingsburger, dem Hessenburger.
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Eintracht-Vorstand Axel Hellmann mit seinem Lieblingsburger, dem Hessenburger.

SGE

Eintracht Frankfurt: Mehr Eintracht-DNA am Stadionkiosk

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Eintracht Frankfurt will mit dem Caterer Sports Surpreme Hospitality (SSH) die Qualität und Geschwindigkeit steigern. Die Kioske im Stadion wurden komplett umgestaltet.

Frankfurt - Axel Hellmann hält sein Handy an das Lesegerät vor dem Kiosk in Höhe der Haupttribüne des Stadions. Es macht Piep, kurz darauf bekommt der Vorstand von Eintracht Frankfurt von der Frau im Kiosk seinen Hessenburger samt Kartoffelchips gereicht. Der Burger besteht aus gezupftem Kassler, Handkäs, Kraut und Laugenbrötchen. „Eine tolle Geschmackskombination“, findet Hellmann. An diesem Samstag werden die 25.000 Eintracht-Fans, die zum Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg erwartet werden, den Burger das erste Mal kaufen können.

Er ist nur eine kleine von vielen Veränderungen des neuen Caterers Supreme Sports Hospitality (SSH) im Stadion. Der Hospitalitybereich für Logen- und Businesskartenbesitzer:innen sowie die Kioske im Ober- und Unterrang erstrahlen im übertragenen Sinne in frischem Gefieder. Alle Bereiche sind im Chevron-, also Zickzackmuster gestaltet worden. „Das leitet sich von der Adlerfeder ab“, erklärt SSH-Gründer Stefan Weber. Mit seinem Unternehmen Casualfood ist er ansonsten in der Verkehrsgastronomie, an Bahnhöfen und Flughäfen tätig.

Eintracht Frankfurt: Kioske im Stadion umgebaut

Ende 2019 hat SSH den Zuschlag bekommen und im Juli 2020 den langjährigen Cateringpartner Aramark abgelöst. Die Coronavirus-Pandemie ohne Fans im Stadion hat das Unternehmen zusammen mit Eintracht Frankfurt genutzt, um innerhalb von acht Monaten 4400 Quadratmeter Businessbereich und die 22 Kioske umzubauen. Die Investitionssumme haben sich SSH und Verein nach einem bestimmten Schlüssel geteilt. Wie hoch die Kosten waren, verraten sie nicht. „Wir haben mit unserem Architekten und Designteam die Eintracht-DNA und mehr Gastlichkeit reingebracht“, sagt Weber. Neben dem veränderten äußerlichen Auftritt bringt die SSH auch neue Konzepte rein. Im Businessbereich gibt es jede Menge Bars, Theken und zwei Stullenbars. Ähnlich wie in einer Sushi-Bar werden Brote frisch zubereitet auf ein Band gelegt.

Die Kioske erstrahlen im neuen Adler-Design.

An den Kiosken sind neben den Klassikern wie Pommes und Würstchen auch Pizza und Burger erhältlich. Ein zentraler Punkt für die Eintracht: Alles soll schneller gehen. „Bislang hatten wir das Problem der langen Schlagen an den Kiosken“, sagt Axel Hellmann. Um die zu verhindern, gibt es nun gesonderte Schlangen für Fans, die nur Bier kaufen wollen, zudem soll das Eintracht-Bezahlsystem Mainpay Abhilfe schaffen. In der Eintracht-App Mainqila kann man seine Bankdaten hinterlegen und darüber im Stadion zahlen.

Eintracht Frankfurt: Kulinarische Leckereien aus Hessen im Stadion

„Unser Konzept beruht auf vier Pfeilern“, sagt Florian Schütz, der als Managing Director bei SSH fungiert. Neben der Geschwindigkeit sei das zunächst die Qualität. Nur hochwertige Produkte würden gekauft, die fair produziert werden und wenn möglich aus der Region kommen. Die Regionalität wird durch kulinarische Leckereien aus Hessen wie Grüne Soße betont. Hinzu kommen aber auch europäische Köstlichkeiten aufgrund der Erfolge von Eintracht Frankfurt auf internationalem Parkett.

Ebenfalls wichtig ist Schütz die Nachhaltigkeit. Zum einen sollen dank der frischen Zubereitung in den hauseigenen Küchen im Stadion und des Verzichts auf das Selbstbedienungsbüfett weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Zum anderen setzt SSH auf Mehrwegbecher und Papierverpackungen, um keinen Plastikmüll zu verursachen. „Wir werden die ersten vier, fünf Spieltage sicher einiges dazulernen und unser Angebot und unseren Service anpassen“, sagt Schütz. Zeit genug wird SSH bekommen. Der Vertrag läuft über zehn plus fünf Jahre. (Von Timur Tinc)

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