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Max Kruse hat sich im Sommer gegen einen Wechsel zur Eintracht entschieden.

„Hätten ihn gerne bei uns gesehen“

Bobic bestätigt Eintracht-Interesse an Max Kruse

Vom Ex-Werder-Stürmer kassierte Eintrachts Sportvorstand eine Absage. Bobic ist aber nicht nachtragend.

Frankfurt - Der Europa-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt hat sich in seinen Bemühungen um Stürmer Max Kruse in diesem Sommer eine Absage eingehandelt. Dies sagte Sportvorstand Fredi Bobic in einem Interview dem „Weser-Kurier“ (Freitag): „Wir waren frühzeitig dran, ich hatte einige Male mit dem Berater von Max Kontakt. Wir haben ihm auch ein Angebot gemacht und hätten ihn sehr gerne bei uns gesehen. Er hat sich dann für Istanbul entschieden und gegen die anderen Offerten.“ 

Kruses Vertrag beim Bundesliga-Rivalen aus Bremen war im Sommer ausgelaufen, er wechselte dann zu Fenerbahce.

„Werder funktioniert auch ohne Max“

Die Eintracht hatte im Sommer großen Bedarf nach neuen Stürmern, weil Luka Jovic, Sébastien Haller und Ante Rebic nacheinander den Verein verließen. 

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„Am Ende entscheidet sich der Spieler mit seinem Berater, was das Beste für ihn ist, für sein Alter, für seine Lebenssituation“, sagte Bobic über Kruses Entscheidung. Für Werder sei der Abgang aber auch eine Chance, fügte der frühere Torjäger an. „Werder funktioniert auch ohne Max.“ Am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) treffen die Eintracht und Werder in Frankfurt aufeinander.

Gestern Abend konnte die Eintracht ihren ersten Erfolg in der diesjährigen Gruppenphase in der Europa League feiern. Hier lesen Sie, wie sich jeder einzelne Spieler in Portugal geschlagen hat.

tom/dpa

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