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Sebastian Rode freut sich mit Daichi Kamada über sein Tor.
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Sebastian Rode freut sich mit Daichi Kamada über sein Tor.

Sebastian Rode

Fluch der guten Tat

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Sebastian Rode ist ein Opfer des gestiegenen Konkurrenzkampfers bei Eintracht Frankfurt geworden.

Überall Spieler in Spitzenform: Angefangen ganz vorne bei André Silva und seinem Luxus-Backup Luka Jovic, dahinter natürlich die Antreiber Filip Kostic und Amin Younes, oder auch die Abräumer Djibril Sow und Makoto Hasebe. Selbst die Jungspunde in der Abwehr, Evan Ndicka und Tuta – allesamt prächtig in Schuss, es läuft rund bei Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt. Etwas hinterher hinkt vor dem Heimspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr) gegen Hertha BSC dagegen ein ganz erfahrener Profi, im Grunde ein unumstrittener Stammspieler, der derzeit aber halt keine Stammspieler ist: Sebastian Rode. Der 30-Jährige kommt in diesem Kalenderjahr in der Liga erst auf 26 Einsatzminuten, 13 in Mainz, zuletzt 13 in Bielefeld. Das war’s.

Freilich hat das seine Gründe, die nur zu geringen Teilen auf der Leistungsfähigkeit des Mittelfeldspielers beruhen. Na klar, der Seppl, wie er allenthalben gerufen wird, ist nicht gerade in Topform, er kickte nach seinen Einwechslungen recht durchwachsen. Aber, so stellt es sein Trainer Adi Hütter treffend fest: Er plagte sich nun mal mit Knieproblemen herum in den vergangenen Wochen. Gegen Freiburg und Schalke konnte Rode deshalb überhaupt nicht dabei sein, gegen Leverkusen Anfang Januar stand er zudem wegen einer Gelbsperre nicht zur Verfügung.

„Seppl bleibt ein sehr wichtiger Spieler für uns“, sagt Hütter und nennt neben der Blessur weitere Gründe für Rodes derzeitiges Hinterbänklertum: die Stärke der internen Konkurrenten. „Aktuell ist Djibril Sow sehr, sehr stark, auch Makoto Hasebe macht es im Mittelfeld gut“, so Hütter, „aber der Seppl drängt wieder in die Startelf, er hat zuletzt sehr ordentlich trainiert.“ Also alles eine Frage der Zeit.

Selbst wenn sich Rode gegen die Berliner – im Hinspiel erzielte er übrigens seinen bisher einzigen Saisontreffer – erst mal wieder mit der Ersatzbank begnügen müsste, was durchaus wahrscheinlich ist, wird er demnächst sicher eine wichtigere Rolle spielen können. Zum einen, weil er schlicht ein passabler Kicker mit enorm viel Willen ist, zum anderen, weil Hasebe, Sow und Evan Ndicka allesamt mit vier Gelben Karten vorbelastet sind. Bei der nächsten Verwarnung müssten sie zuschauen, Rode wäre gewiss der erste Kandidat, um die Lücke in der Startelf zu füllen. „Martin Hinteregger hat es ja vor kurzem gesagt“, hält Hütter fest: „Wenn man solche Spieler wie Sebastian Rode, Stefan Ilsanker, Almamy Touré oder Luka Jovic von der Bank bringen kann, weiß man wie stark die Mannschaft ist.“

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