Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In der Hinrunde tritt Maik Franz (links) für die Eintracht zum 1:0 in Freiburg (12.09.2009).
+
In der Hinrunde tritt Maik Franz (links) für die Eintracht zum 1:0 in Freiburg (12.09.2009).

Heimspiel gegen Freiburg

Der erste Schuss muss sitzen

  • Jörg Hanau
    VonJörg Hanau
    schließen

Eintracht-Trainer Skibbe erwartet ein "zähes Spiel" gegen die abstiegsgefährdeten Freiburger und rechnet mit Schwegler in der Startelf. Von Jörg Hanau

Als die Rede auf den sehenswerten Kick der vergangenen Woche kommt, huscht Michael Skibbe auch am Freitag noch ein Lächeln übers Gesicht. Der unerwartete Sieg in Dortmund ist und bleibt halt etwas Besonderes - nicht nur für den aus dem Ruhrpott stammenden Fußballlehrer. Das Frankfurter Stimmungshoch will zwar so gar nicht passen zu den eisigen Temperaturen auf dem Trainingsgelände an der Wintersporthalle, die Spieler "dürfen aber zu Recht zufrieden auf das Geleistete sein", sagt Skibbe. Angst, die Herren Profis könnten vor dem Bundesligaspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den SC Freiburg etwa die Bodenhaftung verlieren, treibt den Chef nicht um. "Jeder weiß, dass das Spiel eine andere Ausgangslage hat."

Freiburg, Tabellen-15., kämpft ums sportliche Überleben. Skibbe rechnet "mit einem recht zähen Spiel" gegen einen "dementsprechend defensiven" Gast aus Südbaden. Das allein macht die Angelegenheit schon schwierig. Die 1:2-Heimpleite gegen den 1. FC Köln vor zwei Wochen ist noch in den Köpfen. "Gegen Köln waren wir über weite Strecken die etwas aktivere, bessere Mannschaft und haben sehr unglücklich verloren." Skibbe denkt an das Eigentor von Marco Russ, aber auch an die mangelhafte Chancenverwertung. Das müsse besser werden. Denn viele Einschussmöglichkeiten werde die Eintracht gegen tief stehende Freiburger auch am Sonntag nicht bekommen, deshalb "müssen wir unsere erste gleich nutzen", fordert Skibbe, der vermutlich lieber in Freiburg spielen würde. "Wir haben uns auswärts zuletzt immer etwas leichter getan als zu Hause, weil wir mehr Räume hatten, in die wir schnell spielen konnten."

Die Qualität der Mannschaft könnte durch Rückkehrer Pirmin Schwegler weiter steigen. Skibbes Lieblingsspieler steht drei Wochen nach seiner Knöchelverletzung bereits wieder im Training. "Ich habe gerade noch mit dem Arzt gesprochen", erzählt Skibbe. "Das Gelenk ist ganz leicht angeschwollen, was aber normal ist. Der Bandapparat ist aber stabil." So stabil, dass ein Einsatz des Schweizers "kein Risiko" wäre, betont Skibbe. Schwegler selbst sieht das zwar noch etwas anders, klingt weniger zuversichtlich ("Ganz so optimistisch bin ich nicht"), in Skibbes Personalplanungen spielt er für Sonntag aber eine zentrale Rolle. Darauf angesprochen, ob er gegen Freiburg auf seine Erfolgself von Dortmund vertrauen wird, antwortet Skibbe: "Was in Dortmund richtig war, muss nicht zwingend für das nächste Spiel richtig sein. Erst recht, wenn ein Spieler wie Pirmin in den Kader zurückkommt, der über die Saison gezeigt hat, dass er die Mannschaft verstärkt."

Damit müsste aller Voraussicht nach U20-Nationalspieler Sebastian Jung wieder zurück ins Glied. Der 19 Jahre alte Rechtsverteidiger zählte am vergangenen Sonntag zu den besten Frankfurtern, schoss sein erstes Bundesligator. Skibbe diplomatisch: "Ohne dass Sebi jetzt raus wäre aus der Mannschaft, er hat dreimal auswärts und dreimal sehr gut gespielt. Zu Hause kam er bislang aber noch nicht zum Zug." Dabei wird es wohl auch bleiben. Wenn Schwegler spielen sollte, würde Chris ins Abwehrzentrum rücken und Maik Franz die Jung-Position übernehmen. "Es ist ganz eng in der Mannschaft", sagt Skibbe - und sein Lächeln gefriert. Der Witterung gemäß.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare