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Frauen-Bundesliga

Erneuter Dämpfer für Eintracht-Fußballerinnen

  • VonKatja Sturm
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Der später Treffer von Lara Prasnikar reicht den Fußballerinnen von Eintracht Frankfirt nicht zum eingeplanten Sieg.

Das Zeichen des Fortschritts, den die Frankfurter Bundesliga-Fußballerinnen unterm Dach der Eintracht geplant hatten, war am Freitagabend nicht zu übersehen. Allerdings nicht auf dem Rasen, wo den Gastgeberinnen nur ein ernüchterndes 1:1 (0:1) gegen den Aufsteiger und Tabellenzehnten SV Meppen gelang, sondern daneben, an einer der kurzen Seiten des Spielfeldes im Stadion am Brentanobad. Dort zeigte die neue große Leinwand erstmals den Spielstand und die Tore an, für die Vivien Endemann (33. Minute) und Lara Prasnikar (83.) sorgten. Eine kleine Ewigkeit hatten die Fans während der Zeiten des 1. FFC auf diese Errungenschaft gewartet.

Das könnte Hoffnung geben auch in sportlicher Hinsicht. Die Vorstellung, die die Hessinnen bei diesem ersten Heimauftritt des Jahres ablieferten, nährt diese jedoch nicht. Was als mutmachende Pflichterfüllung vorgesehen war, endete mit einer erneuten Enttäuschung des im Sommer mit großen Erwartungen in die neue Ära gestarteten Teams.

Mangel an Präzision

„Wir waren aggressiv in den Zweikämpfen, haben versucht, alles nach vorne zu werfen, aber das Ding ist lange nicht reingegangen“, sagte Eintracht-Kapitänin Tanja Pawollek. „Wir müssen noch mehr Druck auf den Gegner ausüben. Ich denke, dann können wir auch noch mehr Chancen kreieren.“

Leicht gehemmt kamen die Gastgeberinnen ins Spiel, und es waren ihre Kontrahentinnen, die nach wenigen Minuten ihre erste Möglichkeit hatten. Doch auf Nationaltorhüterin Merle Frohms war Verlass. Der Warnschuss wurde gehört. Allen voran Toptorjägerin Laura Freigang strebte nun konsequent in Richtung Tor und hatte mehrere Chancen auf dem Fuß. Allein es fehlte wie schon bei der 0:2-Niederlage eine Woche zuvor beim Tabellendritten TSG Hoffenheim der erfolgreiche Abschluss. Die Eintracht dominierte das Duell, hatte bedeutend mehr Ballbesitz, doch sie konnte daraus nichts Zählbares schlagen. Von Meppen war wenig zu sehen. Umso überraschender kam die Gästeführung durch die erst 19-jährige Endemann, die aus einer Ecke heraus entstand.

Strömender Regen begrüßte die Teams zum Wiederanpfiff. Frohms musste sich mit Gymnastik warmhalten, denn weiterhin spielte sich der weitaus größte Teil des Geschehens in der anderen Hälfte ab. Durch den rutschigen Untergrund mangelte es den Favoritinnen an Präzision. Zudem agierten ihre Gegnerinnen, wie Eintracht-Trainer Niko Arnautis feststellen sollte, „in der Defensive sehr strukturiert“. Immerhin drehte Prasnikar den Ball noch zum Ausgleich in den Kasten. Die Eintracht schleppte sich auf den sechsten Tabellenplatz vor.

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