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Spielt in seiner eigenen Liga: BVB-Profi Erling Haaland. dpa
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Spielt in seiner eigenen Liga: BVB-Profi Erling Haaland. dpa

BVB

Erling Haaland: Einfach zu stark für die Eintracht

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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BVB-Urgewalt Erling Haaland spielt gegen Eintracht Frankfurt in seiner eigenen Liga und wird mal der beste Stürmer der Welt.

Diese von grenzenloser Wucht und zuweilen erstaunlicher Geschmeidigkeit geprägte Galavorstellung des Erling Braut Haaland hat selbst über die Landesgrenzen hinweg tiefe Bewunderung hervorgerufen. „Haaland zerstört die Eintracht: Der BVB-Stürmer beginnt die Saison mit einem Donnerschlag“, schrieb die spanische „Mundo Deportivo“. Und die „L’Equipe“ aus Frankreich verortet die 21 Jahre alte Dortmunder Wuchtbrumme in der Kategorie absolute Weltklasse: „Der kaiserliche Haaland deklassiert Frankfurt.“

Man muss klar konstatieren: Um diesen famosen Auftritt dieses außergewöhnlichen Kraftpakets beim samstäglichen 5:2-Erfolg über Eintracht Frankfurt zu beschreiben, reichen die Superlative kaum mehr aus. Diese Performance war ein grandioser Festakt, eine Fußball-Demonstration, fast schon überirdisch, so, als spiele da ein Außerirdischer in seiner eigenen Welt, wie von einem anderen Stern. Haaland, die Erscheinung. Für ihn gibt es kaum mehr natürliche Grenzen, er verschiebt sie einfach.

Selten gab es ein Fußballspiel, das so sehr im Zeichen eines Spielers stand, das ein Fußballer so sehr prägte und letztlich auch entschied. Es war ein Duell mit ungleichen Waffen: Hier Frankfurter Verteidiger, mitunter hochdekoriert und kräftige Fahrensmänner, doch dort die Urgewalt Erling Haaland – das konnte nicht gutgehen. Wahrscheinlich hätte die Eintracht, obzwar heillos unterlegen, diese einseitige Partie nicht verloren, wenn Haaland ihre Farben getragen hätte. Hat er nicht, wird er nie. Er spielt in einer anderen Liga.

Der Norweger, der sich schon mal nachts um halb drei per SMS Tipps von Eintracht-Legende Jan-Aage Fjörtoft abholt, war an allen fünf Toren beteiligt, zwei machte er selbst, drei bereitete er vor, er spielte uneigennützig, weil er es nicht nötig hat, aus jeder Lage aufs Tor zu ballern, denn dieser Erling Haaland bekommt seine Chancen, er macht seine Tore, weil er nicht zu stoppen ist.

Sein Topspeed am Samstag betrug 35,95 km/h – keiner war flinker an diesem Wochenende. Das Besondere: Urgewalt Haaland hält dieses Tempo mühelos über 50, 60 Meter – dagegen ist kein Kraut gewachsen; 60 Prozent seiner Zweikämpfe gewann er auch noch. Er schüttelt seine Gegner ab wie Fliegen, vor dem 1:0 schaffte es Eintracht-Altmeister Makoto Hasebe nicht einmal, ihn zu foulen. Haaland war schon weg.

Haaland, phänomenale 62 Tore in 61 Pflichtspielen für den BVB, kann im nächsten Jahr für eine Ausstiegsklausel von 80 Millionen Euro gehen. Das wird er wohl tun, Borussia Dortmund und die Bundesliga sind zu klein für ihn. Bis dahin sollten sich die Fans hierzulande freuen, so einen Ausnahmespieler sehen zu dürfen. Denn hält diese Entwicklung an, wird Erling Haaland mal der beste Stürmer auf diesem Planeten. Gar kein Zweifel.

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