Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hatten am Wochenende noch Zeit, um Autogramme zu geben: Eintracht-Spieler Patrick Ochs und Habib Bellaid.
+
Hatten am Wochenende noch Zeit, um Autogramme zu geben: Eintracht-Spieler Patrick Ochs und Habib Bellaid.

Saisonstart

Endlich gegen den ungeliebten Gegner

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
    schließen

Eintracht Frankfurt brennt auf den Start der Bundesliga-Saison, aber Trainer Skibbe hätte eine höher gehandelte Mannschaft als Hannover als Gegner bevorzugt.

Eintracht Frankfurt brennt auf den Start der Bundesliga-Saison, aber Trainer Skibbe hätte eine höher gehandelte Mannschaft als Hannover als Gegner bevorzugt.

Lange sieben Wochen haben Michael Skibbe und die komplette Eintracht-Entourage auf den Bundesligastart am morgigen Samstag hingearbeitet, haben sich auf Hannover 96 akribisch vorbereitet. Und doch würde der Frankfurter Trainer viel lieber, sagen wir, gegen den Hamburger SV spielen oder, wie im vergangenen Jahr, gegen Werder Bremen. „Das wäre mir eher zupass gekommen“, sagt Skibbe. Die Erwartungshaltung wäre geringer, im letztes Jahr gelang mit einem 3:2 in Bremen ein Traumstart.

Beim Gegner Hannover hängt der Haussegen schief, die Pokal-Pleite ließ den Druck noch mal anwachsen. „Das kann einen lähmen, aber auch beflügeln“, sagt Skibbe, der sich dieser Tage vor sein Laptop gesetzt und ins Google-Suchfeld den Namen Mohammed Abdellaoue eingegeben hat. Der ist Stürmer und neu bei 96, spielte zuletzt für Valerenga IF Oslo und ist ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Auf Youtube hat Skibbe das eine oder andere Tor des Norwegers mit marokkanischen Wurzeln entdeckt und sagt: „In etwa können wir uns ein Bild von ihm machen.“

Aber darauf komme es gar nicht so sehr an. „Wir müssen auf unsere Leistung gucken. Wenn wir nicht an unsere Leistungsgrenze gehen, werden wir verlieren“, sagt Skibbe. Er ist aber guten Mutes, dass seine Mannschaft, die er gut gerüstet für den Saisonstart wähnt, ein ordentliches Spiel abliefern wird. „Wir sind besser als beim letzten Mal“, sagt auch Pirmin Schwegler. Beim letzten Mal, im April, setzte es noch eine 1:2-Niederlage. „Wir müssen die Schwächen des Gegners ausnutzen“, geht der defensive Mittelfeldspieler in die Offensive. „Wir müssen zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. So müssen wir auftreten, ohne Selbstzufriedenheit.“ Vor allem die merkwürdigen Konzentrationsschwächen zu Beginn jeder Halbzeit wollen sie abstellen. Die Hessen kassierten jeweils in den ersten Viertelstunden 20 Gegentore. Ligarekord!

50 Punkte plus x hat sich die Mannschaft als Ziel auf die Fahne geschrieben, das ist eine Menge Holz. Fährt man 13 Siege und elf Unentschieden bei nur acht Niederlagen ein, fehlt immer noch der X-Faktor. In der letzten Saison holte die Eintracht 46 Punkte, schaffte zwölf Siege, unter anderem gegen Bremen, Leverkusen, Dortmund und München, und spielte elfmal remis. Ist das zu toppen? Klubchef Heribert Bruchhagen hegt Zweifel: Noch habe ihm keiner gesagt, gegen wen man diese 50 Punkte holen wolle.

Die Mannschaft bereitet sich in der Sportschule Barsinghausen vor, dort wird sie auch, anders als sonst, abschließend trainieren. Erwartet wird, dass am Samstag die Elf auflaufen wird, die auch im Pokal siegte, also mit Amanatidis und Altintop, Gekas bliebe Joker. Chris und Martin Fenin sind leicht angeschlagen und nicht dabei.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare