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Hamit Altintop.
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Hamit Altintop.

Halil Altintop trifft mal wieder

Ende der bleiernen Zeit

Halil Altintop hat einen langen Atem haben müssen, ehe er mal wieder ein Tor in der Bundesliga hatte schießen dürfen. Dann wurde es auch noch das Spiel entscheidende.

Halil Altintop hat einen langen Atem haben müssen, ehe er mal wieder ein Tor in der Bundesliga hatte schießen dürfen. Einen sehr langen. Dann wurde es auch noch das Spiel entscheidende, sehr viel schöner geht es nicht. Und sehr viel mehr Zeit hätte sich der Deutsch-Türke auch nicht nehmen können. Es lief schon die Nachspielzeit, zwei Minuten noch, es war die allerletzte Möglichkeit - dann war der Weg frei nach der Kopfballvorlage von Alexander Meier. "Meier ist eine Waffe", sagte hinterher Klubchef Heribert Bruchhagen euphorisch, aber auch Altintop hat so seine Qualitäten. "In der Art eines Klassestürmers" habe er das Siegtor gemacht, meinte Trainer Michael Skibbe und konnte sich eine kleine Spitze gegen den Boss nicht verkneifen. "Da sieht man, was ein guter Stürmer in einer guten Mannschaft ausmacht."

Halil Altintop also hat einen langen Anlauf nehmen müssen. Seinen letzten Bundesligatreffer hat der 27-Jährige am 25. April 2009 erzielt, beim 1:0-Auswärtssieg des FC Schalke 04, ausgerechnet beim FC Bayern München. Und auch für die Eintracht hat er einige Versuche gebraucht. Gegen Köln schrammte er knapp am Erfolg vorbei, in Dortmund versiebte er drei glasklare Möglichkeiten, und auch gestern brachte er zunächst dreimal aus aussichtsreicher Position die Kugel nicht im Netz unter, einmal schoss er an den Außenpfosten - da hätte er besser quergepasst.

Aber Halil Altintop, im Winter vom FC Schalke ausgeliehen, wollte unbedingt sein Tor erzielten, er wollte den Treffer erzwingen, wie er selbst sagte. Das klappte nicht: "Dann habe ich mir vorgenommen, ruhiger zu sein vor dem Tor." Und der Routinier hat spekuliert. "Alex Meier hat den Ball sehr gut verlängert. Wenn man sich die beiden ersten Spiele anguckt, konnte man schon sehen, dass wir uns verstehen", sagte der Torschütze hinterher. Aber er wusste natürlich auch: "Wenn du so kurz vor Schluss ein Tor machst, ist immer auch ein bisschen Glück dabei."

Altintop strahlte übers ganze Gesicht. "Ich habe schon vorher gesagt, dass der Wechsel genau das richtige für mich ist." Er passt genau in die Mannschaft hinein, läuft und rackert viel fürs Kollektiv und ist einer mehr, der Fußball spielen kann. "Er hilft uns mit seiner körperlichen Präsenz, mit seiner Beweglichkeit und seinem steten Bemühen, den Ball zu behaupten", lobte auch Bruchhagen den Neuzugang, der die Tore des Angreifers mit einem weinenden und einem lachenden Auge sieht. Es wird schwer werden, den Stürmer über die Saison an die Eintracht zu binden - mit jedem Treffer wird er teurer, jetzt, da er wieder trifft. (kil/dur )

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