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Lukas Hradecky sagt, der Pokalsieg gegen die Bayern sei das Highlight seiner Karriere gewesen.
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Lukas Hradecky sagt, der Pokalsieg gegen die Bayern sei das Highlight seiner Karriere gewesen.

Eintracht Frankfurt

Der emotionale Abschied des Lukas Hradecky

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Lukas Hradecky kommt als Fan zurück. Der Torwart, der Eintracht Frankfurt Richtung Leverkusen verlässt, behält nicht nur den Pokalsieg in positiver Erinnerung.

Dieser Tage hat Lukas Hradecky seiner Wahlheimat, die nicht mehr seine Wahlheimat ist, noch mal einen Besuch abgestattet: Locker lehnte der Torwart, 28, am Eisernen Steg und blickte etwas wehmütig auf die Skyline Frankfurts. Später ließ er sich dann im Eintracht-Museum vom Klub-TV ins rechte Licht setzen, und er sprach, den DFB-Pokal fest im Blick, durchaus bemerkenswerte Sätze: „Dass ich so ein großer Teil der Geschichte in so einem großen Verein sein kann, das fühlt sich für mich wie ein Privileg an“, sagte der Torhüter sichtlich bewegt und emotional angefasst. „Ich bin sehr stolz, dass ich etwas dazu beitragen konnte.“

Der Pokalsieg gegen die Bayern sei das Highlight seiner Karriere gewesen. „Diesen Erfolg können wir das ganze Leben genießen.“ Der schönsten Tag sei der darauffolgende mit dem überwältigendem Empfang in Frankfurt gewesen: „Der ganze Tag von der Landung, über den Römer bis zum Abend, als ich im McDonald’s eingeschlafen bin. Es war wie in einem Film.“

Hradecky wird sich Bayer 04 Leverkusen anschließen, hat im Rheinland einen üppig dotierten Vertrag bis 2023 unterschrieben. Seine Lebensversicherung. Doch die drei Jahre bei der Eintracht, das spürt man, wird er nicht vergessen. „Glücklicherweise darf ich einmal pro Saison im Waldstadion spielen“, bekundete er. „Das hier war eine schön Geschichte. Aber ich will mich weiterentwickeln, es war für mich an der Zeit, weiterzugehen. Es fängt ein neues Kapitel in meinem Leben an. Ich bin sehr dankbar, dass ich hier sein, ein besserer Mensch und ein besserer Torwart werden durfte.“

Der Finne, der am Sachsenhäuser Mainufer in der Nachbarschaft von Alex Meier und Marius Wolf wohnte, betonte, sich mit seiner Botschaft nicht verabschieden zu wollen: „Ich sage auf Wiedersehen. Ich werde Frankfurt noch sehr, sehr oft besuchen. Auch die Eintracht-Spiele – dann aber als Fan.“ 

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