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Hängende Köpfe bei den Eintracht-Spielern nach der Partie.

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt: Die Bewertung der Spieler in der Einzelkritik

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    Ingo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt verliert das Spiel gegen Mainz 05. Die Bewertung der Eintracht-Akteure im Klassenbuch.

Eintracht Frankfurt muss um die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb in der kommenden Saison bangen.Gegen Mainz 05 setzt es für die Hessen eine derbe Niederlage. Die Bewertung der Spieler der SGE im Klassenbuch.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Filip Kostic: Marschierte anfangs auf links, als habe es das Chelsea-Spiel nicht gegeben. Immer anspielbar, großes Pensum. Mit einem atemberaubenden Zweikampf gegen Brosinski, setzte sich da mit der ganzen Körperkraft durch, flankte auf Rebic, der völlig freistehend drüber schoss (18.). Die mit Abstand beste Chance. Am Ende ging auch ihm die Puste aus.

Ante Rebic: Hatte zu Beginn richtig Lust, Fußball zu spielen. Von Beginn an auf Betriebstemperatur, nahm es nicht selten mit zwei Mainzern auf, kam aufgrund seine Schnelligkeit und seiner Dynamik oft genug durch. Aber halt auch nicht immer. Verhaspelte sich dann später vermehrt, ohne die klare Linie.

Martin Hinteregger: Ließ erst einmal wenig anbrennen, ruhig und umsichtig. Konnte aber die Gegentore nicht verhindern und auch nicht, dass die Mainzer mehr Platz hatten als geplant war.

Makoto Hasebe: Wieder im Mittelfeld aufgeboten, war darum bemüht, das Spiel zu leiten. Das klappte phasenweise. Im Verbund mit Fernandes konnte auch er die Reihen nicht schließen, die Lücken vor der Abwehr waren zu groß. Er ist hinten drin einfach wertvoller.

Kevin Trapp: Anfangs auf der Höhe des Geschehens, parierte einen Schuss von Latza (9.) souverän, Glanztat gegen Matetas Versuch aus kürzester Distanz, war aber Abseits (11.). Einmal im Glück, als Falette einen Kunde-Schuss abfälschte, die Kugel aber Zentimeter am Pfosten vorbei kullerte (21.). Beim zweiten Mainzer Gegentor sah er irgendwie unglücklich aus, da kam er an den nicht mal harten Schuss von Ujah gar nicht mehr heran. War aber schwerer zu halten, als es aussah.

So lala

Simon Falette: Lange Zeit ganz ordentlich, da stand er seinen Mann. Mit zunehmender Spieldauer aber immer wilder und unpräziser in seinen Zuspielen. Wurde dann „geopfert“, als die Eintracht hinten lag.

Sebastien Haller: Sollte für die Wende sorgen, kam nach dem Rückstand in die Partie. Konnte dem Spiel aber kaum mehr einen Impuls geben.

Jonathan de Guzman: Konnte das Spiel nach seiner Einwechslung nicht mehr prägen, immerhin mit zwei Torschüssen in der Endphase, einer war gar nicht so schlecht, den konnte Torwart Müller gerade noch parieren.

Gelson Fernandes: Läuft wie ein Hase durchs Mittelfeld, mal hier hin und mal dort hin, schlägt auch schnelle Haken, aber alles recht unstrukturiert und ziellos. An Offensivaktionen so gut wie gar nicht beteiligt. Die Qualität seiner Pässe ist einfach nicht gut genug.

Mijat Gacinovic: Bienenfleißig, attackierte und störte die Mainzer permanent. Wurde auch manchmal belohnt, klaute einige Bälle. Der Makel: Verlor sie oftmals postwendend, wirkt ziemlich kopflos. Das kennt man. Es ändert sich scheinbar nie.

Schwächelnd

Luka Jovic: Hatte anfangs ein, zwei halbe Möglichkeiten, aber insgesamt war das zu wenig, auch mit zu wenig Power und Willen. Trabte oft nebenher. Wurde in der Schlussphase beim Stand von 0:2 ausgetauscht, als mit Abstand treffsicherster Torschütze. Das sagt alles aus.

David Abraham: Hielt die FSV-Akteure anfangs mit seiner Schnelligkeit in Schach, aber dann irgendwann nicht mehr. Nach 53 Minuten viel zu zögerlich und zaudernd gegen Mateta, der den Ball im Strafraum behaupten und hinüber zu Ujah heben konnte. Zudem: Über seine Seite stieß der Mainzer Verteidiger Martin immer wieder gefährlich nach vorne. Das lag aber nicht nur an ihm, sondern auch an Vordermann...

Danny da Costa: Einfach nicht in Form, spielt aber immer wieder. Unzureichend.

Zu spät gekommen

Goncalo Paciencia

Die Analyse des Spiels bei rasenfunk.de im Podcast

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