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Kapitän Erik Wille (mit der Trophäe) feiert den Sieg der Meisterschaft.
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Kapitän Erik Wille (mit der Trophäe) feiert den Sieg der Meisterschaft.

U-17 holt Titel

Eintracht mal wieder Meister

Erstmals nach 19 Jahren sicherte sich die U17 des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt die deutsche Meisterschaft. Der Nachwuchs besiegte Bayer Leverkusen nach Verlängerung mit 1:0 (0:0). Von Andreas Hunzinger

Von Andreas Hunzinger

Frankfurt/Main. Um kurz vor halb fünf am Samstagnachmittag war es geschafft. Der finale Pfiff von Schiedsrichter Norbert Grudzinski beendete das Finale um die deutsche Meisterschaft der B-Junioren zwischen Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen, und der Pfiff des Unparteiischen aus Hamburg bedeutete: Die Eintracht gewann mit 1:0 nach Verlängerung und holte den ersten Jugendtitel für den hessischen Fußball-Bundesligisten nach 1991, als ebenfalls die Eintracht-Jugend im Finale gegen Hertha BSC mit 8:4 nach Verlängerung gewonnen hatte.

Ein ähnliches Spektakel wie damals erlebten die 2800 Zuschauer im Stadion am Bornheimer Hang dieses Mal nicht. Chancen aus dem Spiel heraus gab es wenige, die Eintracht hatte immerhin drei Pfosten- und Lattenschüsse: einen nach einem Freistoß des künftigen Profis Sonny Kittel (11.) , einen durch den eingewechselten Stürmer Lukas Ehlert (62.) sowie einen durch Mittelfeldakteur Kevin Demuth (66.). Als alles bereits nach Elfmeterschießen aussah, sorgte Mittelfeldspieler Louis Goncalves vier Minuten vor dem Ende der Verlängerung mit seinem Treffer für die Entscheidung. Entsprechend glückselig waren Spieler, Trainer und Funktionäre der Frankfurter danach.

Trainer Alexander Schur und seine Spieler fielen einander in die Arme, es gab reichlich Mineralwasser- und Elektrolytdrink-Duschen. Derweil stand Peter Fischer im Schatten der Haupttribüne und strahlte bis über beide Ohren. "Endlich haben wir mal wieder eine Schale", sagte der Vereinspräsident. Dass der Erfolg verdient war, daran ließ zumindest Proficoach Michael Skibbe keinen Zweifel. "Wir hatten mehr Torchancen."

Alexander Schur war dagegen einfach nur glücklich. "Es ist Wahnsinn, dass ich gleich im ersten Jahr so einen Erfolg errungen habe", sagte der Ex-Kapitän der Eintracht. Der 38-Jährige sah sein Team in der nun beendeten Saison "in allen Bereichen dem Jahrgang ein wenig voraus". Die neue Saison wird Schur indes mit einer neuen Mannschaft angehen müssen. Fast alle aus dem aktuellen Kader der U 17 rücken in die U 19 auf. Ob sie sich dort ähnlich gut behaupten können, bleibt abzuwarten. Und auch, wie viele Spieler in Zukunft in der Bundesliga landen. Aus dem Team von 1991 schafften es nur Matthias Hagner und Michael Anicic. Letzterer auch nicht wirklich.

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