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Eintracht verliert gegen Real Madrid: Spieler in der Einzelkritik

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Von: Daniel Schmitt, Ingo Durstewitz

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Verpasste die frühe Führung: Daichi Kamada.
Verpasste die frühe Führung: Daichi Kamada. © AFP

Mit 0:2 verliert Eintracht Frankfurt das Finale des Supercup gegen Real Madrid. Die Leistung ist okay, aber nicht titelreif. Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Randal Kolo Muani: Eingewechselt, sollte Schwung bringen über rechts, probierte es, mit frischen Ideen. Bestätigte den positiven Gesamteindruck.

Ansgar Knauff: Nicht fehlerfrei, ist aber niemand. Sehr willig, bissig, tat seinen Gegenspielern auch mal weh. Starke Balleroberung vor Kamadas Großchance. Schade. Hätte ein Tor verdient gehabt.

Sebastian Rode: Erster Kapitän in der Frankfurter Supercup-Geschichte, darf man stolz drauf sein. Dann auch mit einer ordentlichen Leistung, fleißig.

Daichi Kamada: Hatte die Führung auf dem Fuß, leider auf dem falschen. Mit links zu ungenau, hätte lieber flach ins kurze Eck einschieben sollen - die Riesenchance vertan (14.). Wollte für Kreativität sorgen, fand aber zu selten Spielpartner da vorne.

Djibril Sow: Daumen hoch vom Trainer - mehrfach. Rieb sich in Reals Bermuda-Dreieck (Kroos, Modric, Casemiro), das so gerne Bälle vor Gegnern versteckt, auf. Klaute auch die eine oder andere Kugel. Nach vorne kam zu wenig.

So lala

Evan Ndicka: Eilte Touré im Kopfballduell zur Hilfe, kam auch an den Ball, bereitete damit aber unfreiwillig die Madrid-Führung vor. Künstlerpech. Im Zweikampf präsent, im Passspiel recht ungenau.

Almamy Touré: Hatte seine ein, zwei Momente, als der alte Almamy durchkam. Jener, der kurz neben sich steht. Waren aber auch starke Gegenspieler, vor allem Dribbler Vinicius. Da schaut wohl jeder mal hinterher.

Christopher Lenz: Ist ein anderes Spiel mit ihm auf links – wen wundert’s? Hat halt nicht so viel Dampf wie Kostic in den Beinen. Machte es defensiv meist gut, offensiv unauffindbar. Zweimal im krachenden Luftduell mit Carvajal, tat schon beim Zusehen weh.

Rafael Borré: Arbeitete wie er immer arbeitet: sehr viel. Rannte alle Real-Verteidiger an, manchmal vier nacheinander, ist dann wenig erträglich. Passte einmal gekonnt auf Kamada, ansonsten ohne gefährliche Offensivaktionen.

Mario Götze: Reihte sich ein ins Team, schwamm mit. Harmlose Freistöße.

Tuta: Spektakulär seine Rettungsgrätsche beim Schuss von Vinicius (17.), Torwart Trapp war bereits geschlagen, er nicht. Verbessert im Vergleich zum Bayern-Fiasko, war auch nicht schwer. Trotzdem bei beiden Gegentoren zu weit weg von den Männern.

Jesper Lindström: Gab den ersten Schuss des Spiels ab, war nicht drin, hätte aber auch eh nicht gezählt, war Abseits. Erhielt einen Rüffel von Coach Glasner für ungenügendes Anlaufen, danach wieder im Vollsprint unterwegs. Kam gegen die körperlichen Königlichen nicht wirklich an.

Kevin Trapp: Erst herausragend, diese Fingerspitzen-Parade gegen Vinicius (37.), Sekunden später beim 0:1 etwas orientierungslos. Schaute nur nach dem Ball, nicht mehr nach seinem Kasten - bis er neben diesem stand. Auch beim 0:2 unglücklich, hält er sonst locker , solche Schüsschen.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Lucas Alario . dani/dur

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