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Eintracht-Trainer Glasner äußert sich auch zur Zukunft von Ndicka und Kamada

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Von: Johannes Skiba

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Eintracht Frankfurt trifft in der Bundesliga auf Werder Bremen. Trainer Oliver Glasner beantwortete im Vorfeld Fragen auf der Pressekonferenz.

Frankfurt – Für Eintracht Frankfurt steht durch das Champions-League-Spiel gegen die SSC Neapel und ihren Shootingstar Khvicha Kvaratskhelia am kommenden Dienstag (21. Februar) eine englische Woche bevor. Vor dem aufregenden Duell in der Königsklasse steht jedoch am Samstagabend (18. Februar) der Bundesliga-Alltag gegen Werder Bremen an. Vor dieser Partie äußerte sich Oliver Glasner auf der obligatorischen Pressekonferenz zum aktuellen Geschehen der SGE.

Nach der enttäuschenden Niederalge in Köln betonte der Eintracht-Coach die gute Trainingsleistung seiner Mannschaft und sprach von einer „super Traingswoche“ und viel „Spielfreude im Training“ sowie dem richtigen „Feuer im Trainingsspiel“. Dazu sind alle Spieler bis auf den länger verletzten Junior Ebimbe fit. Auf Nachfrage machte Glasner keine Angaben zur genauen Ausfallzeit des Franzosen, der erstmals in seiner Karriere länger verletzt ist. Allerdings wies er darauf hin, dass der 22-Jährige für die Champions League nominiert sei. Ein Ausfall für die komplette Saison ist demnach auszuschließen.

Pressekonferenz Eintracht Frankfurt, Deutsche Bank Park, Frankfurt, 06.02.2023 Oliver Glasner (Trainer Eintracht Frankfu
Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner auf der Pressekonferenz. © Gawlik/imago

Neapel noch kein Thema bei Eintracht Frankfurt

Allgemein sei die Königsklasse in dieser Woche kein Thema bei Eintracht Frankfurt gewesen. Zwar beschäftige man sich „schon wochenlang mit Neapel“. Doch Glasner stellte klar: „Wir haben ausschließlich über Bremen gesprochen in dieser Woche.“ Auch die kürzere Regenerationszeit im Vergleich zu den Neapolitanern interessiert Glasner nur am Rande. „Diese Ausrede gibt es bei uns nicht“, fügte der 48-Jährige hinzu.

Sorgen bereitet der SGE zurzeit jedoch die Schwäche bei gegnerischen Standards. Fast 50 Prozent der Gegentore fielen nach einem ruhenden Ball. Die Regel sind etwa 35 Prozent. Damit ist die Eintracht in dieser Statistik in der Bundesliga auf dem letzten Platz. „Da wäre ich auch mal mit Durchschnitt zufrieden“, gestand Glasner ein. Im Zusammenspiel einer Analyse des Trainerteams und dem Dialog mit der Mannschaft wurde an einigen Stellschrauben gedreht, um die hohe Anzahl an Standard-Gegentore zu verringern. Wer dabei in der Innenverteidigung zwischen Tuta und Ndicka gegen Bremen auflaufen wird, ließ der Cheftrainer offen. Makoto Hasebe, Hrvoje Smolcic und Kristijan Jakic „sind alle eine Option. Einer der drei wird in der Zentrale spielen.“

Eintracht Frankfurts Trainer Glasner lüftet Geheimnis um Ndicka und Kamada nicht

Angesprochen auf die Zukunft der Stammspieler Daichi Kamada und Evan Ndicka antwortete Glasner vielsagend: „Mein Gefühl sagt mir das, was ich mit den beiden Spielern bespreche“, und ergänzte schmunzelnd „aber das verrate ich euch nicht.“ Dennoch kann sich die SGE bedingungslos auf die zwei Leistungsträger verlassen: „Bis zum 30. Juni sind es unsere Spieler, die alles für den Erfolg der Eintracht und der Mannschaft geben, egal wie die Zukunft aussieht.“ (jsk)

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