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Knackiger Zweikampf: Luka Jovic (links) und Jetro Willems.
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Knackiger Zweikampf: Luka Jovic (links) und Jetro Willems.

Trainingslager in Südtirol

Eintracht startet in die heiße Phase

  • Manuel Schubert
    VonManuel Schubert
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Der Eintracht-Tross bricht am Montag zum zweiten Trainingslager nach Gais auf. In Südtirol geht es um den Feinschliff und das Finden der ersten Elf.

Eine Wohnung hat Luka Jovic noch nicht gefunden. „Keine Zeit“, sagt der Serbe. Bis es so weit ist, nächtigt der neue Stürmer von Eintracht Frankfurt im Hotel. Und auch von seiner neuen Heimatstadt hat der 19-Jährige bislang nicht allzu viel zu Gesicht bekommen. „Wir sind ja Tag und Nacht im Stadion“, sagt Jovic.

Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint und ein wenig überspitzt formuliert, doch es zeigt, dass Trainer Niko Kovac auch in diesem Sommer keine einzige Minute locker lässt. Auch wenn der fordernde Coach angekündigt hat, die Trainingsumfänge nun peu à peu zu reduzieren, um langsam aber sicher die nötige Spritzigkeit zu erlangen, wird Kovac ganz sicher keinen Schlendrian aufkommen lassen. Das ließ er seine Spieler am vergangenen Wochenende gleich mal spüren: Auf zwei freie Tage folgten am Samstag zwei saftige Einheiten und am Sonntag gleich nochmal zwei hinterher.

Reiseziel Gais

Auch in den kommenden Tagen wird es nicht angenehmer für die Frankfurter Berufsfußballer, im Gegenteil: Nun beginnt die heiße Phase der Sommervorbereitung. Am heutigen Montagmorgen um 9.30 Uhr hebt der Reisetross der Eintracht am Frankfurter Flughafen in Richtung Südtirol ab. Im beschaulichen Gais hält die Eintracht, wie schon im vergangenen Jahr ihr zweites Trainingslager ab. Nun geht es langsam an den Feinschliff, an das Verinnerlichen von Abläufen, an das Finden der ersten Elf.

Gut für Kovacs Personalpuzzle ist, dass die Eintracht rechtzeitig vor dem Abflug einige wichtige Baustellen hat schließen können. 32 Spieler stehen aktuell unter Vertrag, der Kader ist im Großen und Ganzen komplett. Auch wenn noch der ein oder andere Neuzugang zum Team stoßen wird, klafft drei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel im Pokal gegen Erndtebrück nirgendwo mehr eine gigantische Lücke. Das war in der Vergangenheit schon mal anders.

Eine entscheidende Rolle in der neuen Mannschaft wird der niederländische Nationalspieler Jetro Willems einnehmen. Die Frankfurter haben sich den Nachfolger des nach Schalke abgewanderten Bastian Oczipka sechs Millionen Euro kosten lassen, dementsprechend hoch sind die Erwartungen an den neuen Linksverteidiger. Am Samstag stand der wuchtige Abwehrspieler erstmals mit seinen neuen Kollegen auf dem Trainingsplatz und verwickelte die Stürmer im Trainingsspiel gleich mal in einige knackige Duelle. „Wir haben uns ein paar ordentliche Zweikämpfe geliefert“, sagte Jovic, „aber ich nehme ihm das nicht übel, das passiert im Sport.“

Mehr Offensiv-Optionen und weitere gute Nachrichten

Wieder mit von der Partie waren am Wochenende auch Marco Fabian, Mijat Gacinovic und Aymen Barkok, die nach ihren Verpflichtungen mit der Nationalmannschaft und dem anschließenden Sonderurlaub wohlbehalten nach Frankfurt zurückgekehrt sind. Selbstredend wird das Trio auch am Trainingslager in Südtirol teilnehmen, wodurch Kovac in der Offensive nun deutlich mehr Optionen zur Verfügung stehen.

Im Flieger Richtung Süden werden auch die zuletzt unpässlichen Marius Wolf, Marc Stendera und Carlos Salcedo sitzen, so viel ist mittlerweile klar. Inwiefern Wolf und Stendera die volle Belastung im Trainingslager mitgehen können, wird sich allerdings erst vor Ort zeigen. Salcedo wird nach seiner Schulter-OP definitiv zuschauen müssen, soll aber dennoch mitkommen, damit er sich ins Team integrieren kann.

Fest eingeplant, nicht nur für den Italien-Trip sondern auch für den anschließenden Spielbetrieb, ist mittlerweile auch Torhüter Lukas Hradecky. Kovac bestätigte am Samstag, dass der finnische Ballfänger in der kommenden Saison den Kasten der SGE hüten wird. „Er bleibt auf jeden Fall noch ein Jahr“, erklärte der Coach. Aber was ist im kommenden Sommer, wenn der Vertrag des 27-Jährigen ausläuft? Ablösefrei will die Eintracht den Keeper eigentlich nicht ziehen lassen. Und verlängert hat Hradecky noch nicht, wie Kovac bestätigte. Aber: „Soweit ich weiß, ist er offen für Gespräche.“ Das wären in der schier unendlichen Causa Hradecky doch endlich mal gute Nachrichten.

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