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Torschütze zum 1:1 - Daichi Kamada (rechts).
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Torschütze zum 1:1 - Daichi Kamada (rechts).

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt siegt bei Olympiakos Piräus: Die Spieler in der Einzelkritik

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Kevin Trapp pariert stark, Jens-Petter Hauge trifft, Sam Lammers stolpert rum: Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik nach dem Sieg bei Piräus.

Sonderlob

Jens Petter Hauge: Kam, traf und siegte. War nicht besonders schwer, das Siegtor, dürfte ihm aber auch egal sein. Schoss die Eintracht damit in die K.o.-Runde.

Gut dabei

Eintracht Frankfurt: Trapp erneut mit starker Leistung

Kevin Trapp: Bester Mann gegen Leipzig, bester Mann in Piräus. Strahlt Sicherheit aus und pariert schwierigste Bälle - so wie nach 37 Minuten, als der linke Fuß rausschnellte. Zwei Minuten später mit der Faust zur Stelle. Auf ihn ist Verlass, in Topform.

Jesper Lindström: Wie in Antwerpen entscheidend am Siegtor beteiligt. Nutzte den Freiraum für einen langen Sprint, dann noch der präzise Pass auf Hauge.

Evan Ndicka: Rückte vorm 0:1 zu spät rein, Schütze El-Arabi konnte unbedrängt abschließen. Machte den Mini-Fehler in der Nachspielzeit mehr als wett. Starker Ballgewinn, kluger Pass auf Lindström vorm 2:1. Toll gemacht.

Ganz okay

Daichi Kamada: Wichtiger und richtiger Laufweg in die Tiefe, sofort belohnt mit dem 1:1. Direkt abgeschlossen. Ansonsten spielerisch um Linie bemüht, kicken kann er ja. Zu oft fehlen ihm aber die Mitspieler, die seine Ideen antizipieren. Tauchte später ab.

Rafael Borré: Als zweite Spitze aufgeboten, ließ sich oft ins Mittelfeld fallen. Dann so was wie ein Spielmacher. Bestes Beispiel: Der prima Pass vorm 1:1. Selbst torgefährlich war er nicht.

Eintracht Frankfurt: Jakic bemüht

Kristjan Jakic: Aggressiv. Sehr bemüht, aus dem defensiven Mittelfeld heraus auch offensive Akzente zu setzen. Das ist gut. Weniger gut: Läuft zu lange mit dem Ball.

Makoto Hasebe: Passsicher, abgeklärt, er weiß, was er zu tun hat. Behielt die Ruhe im Hexenkessel.

So lala

Djibril Sow: In Hälfte eins mit zwei üblen Ballverlusten, einer führte fast zum Gegentor. Das kennt man so nicht von ihm, ist ja eigentlich auf Sicherheit bedacht. Laufstark wie eh und je, irgendwann mit Krämpfen.

Almamy Touré: Zwei gute Grätschen nach seiner Einwechslung. Stabiler als Vorgänger Barkok.

Timothy Chandler: Der Kostic-Ersatz, der kein Kostic-Ersatz ist. Interpretiert seine Position viel defensiver. Wenn die Eintracht mal vorne war, stand Chandler hinten. Das Gute daran: Auf seiner Seite brannte wenig an. Immerhin.

Eintracht Frankfurt: Lammers mit schwacher Vorstellung

Schwächelnd

Tuta: Erst rannte ihm Onyekuru vorm 0:1 weg, dann spielte der Rotschopf ihn reihenweise schwindelig. In Hälfte zwei etwas besser.

Aymen Barkok: Offensiv zu umständlich, defensiv überfordert. Auf seine gute Leistung gegen Leipzig folgte eine schlechte in Piräus. Diese Schwankungen kennt man von ihm. Leider.

Sam Lammers: Nur auffällig, wenn er die Bälle verlor, etliche misslungene Zuspiele. Nicht tauglich. Nach einer Stunde raus. Überspitzt formuliert: eine Stunde zu spät.

Zu spät gekommen

S. Rode, S. Ilsanker . dani/dur

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