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Schoss das 1:0, ging beim Jovic-Doppelpack fast unter: André Silva. Foto: Reuters
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Schoss das 1:0, ging beim Jovic-Doppelpack fast unter: André Silva.

Klassenbuch

Eintracht siegt gegen Schalke: Die Spieler in der Einzelkritik

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Abraham sagt Adios, Jovic sagt Hallo – und die Eintracht gewinnt 3:1 gegen Schalke. Die Spieler in der Einzelkritik.

Primus

Luka Jovic: Welche ein Comeback, wie in einem Kitschfilm aus Hollywood. Nagelte die Kugel kurz nach seiner Einwechslung mit rechts unter die Latte. War verdammt schwer, er ließ es ganz leicht aussehen. Zum Schluss schnürte er den Doppelpack. Unglaublich.

Gut dabei

Djibril Sow: Selbstvertrauen hat er im Überfluss, der frischgebackene Papa, und das zeigt er. Sicher in der Ballverwertung, gute Körpersprache, präzise Pässe durchs Mittelfeld. Hervorragendes Zuspiel auf Durm, der das 2:1 hätte machen müssen (42.).

David Abraham: Gewann in seinem Abschiedsspiel im ersten Abschnitt 100 Prozent seiner Zweikämpfe, besser geht es nicht. Ließ nichts anbrennen.

Evan Ndicka: Durchaus mit Vorwärtsdrang, marschierte häufiger mal mit. Drosch einmal den Ball aus fünf, sechs Metern ins Fangnetz, das geht besser. Im zweiten Abschnitt überragend, leitete den Siegtreffer ein.

Filip Kostic: Wuselte auf und ab, immer dabei, oft gesucht. Aber die entscheidenden Dinge klappten lange nicht. Doch dann die perfekte Flanke auf den alten Kumpel Jovic, später die Vorlage zu dessen zweitem Treffer. Schwer beflügelt.

Ganz okay

André Silva: Steter Unruheherd, viel unterwegs, kicken kann er ja eh. Klasse Ballannahme vor dem 1:0, das war nicht leicht, weil Durms Pass kein Pass, sondern ein Schuss war (28.). Sein zwölftes Saisontor schon.

Makoto Hasebe: Spielt instinktiv immer die richtigen Bälle, cool, abgeklärt, auch mit 37 noch eine Bank. Im zweiten Abschnitt nicht mehr so spielprägend, weil hinten spielend.

Amin Younes: Mit vielen kleinen Feinheiten, mal hier ein Tunnel, dort ein Haken, sieht elegant aus. Ist schwer zu greifen. Musste dieses Mal aber ohne die ganz großen Aktionen auskommen.

Ajdin Hrustic: Spielte gut mit, ballsicher, kluge Pässe. Einmal zu überhastet, kann passieren.

So lala

Erik Durm: Ein Torjäger wird er nicht mehr, vergab wieder eine Riesenchance (siehe oben). Aber: Bereitete das 1:0 mit einem verunglückten Schuss vor.

Aymen Barkok: Nicht zielstrebig und strukturiert genug. Zu verschnörkelt.

Kevin Trapp: Fatales Missverständnis mit Hinteregger vor dem 1:1, blieb im Kasten – wäre besser rausgekommen, bekam den Schuss auch noch durch die Hosenträger. Unglücklich.

Martin Hinteregger: Hätte vor dem Ausgleich durchlaufen müssen und nicht stehen bleiben dürfen. Wackelte im Anschluss. Musste angeschlagen raus.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

D. Kamada, A. Touré

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