KLASSENBUCH

Eintracht schlägt Berlin

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Von sehr guten Spielern und solchen, die zu früh gegangen sind.

Gut dabei

Kevin Trapp: Hielt seine Mannschaft im Spiel, bewahrte sie nach der Führung vor dem Ausgleich. Warf sich einmal mit dem Fuß rein (31.), kurz darauf parierte er einen Schuss von Lukebakio. Starker Rückhalt.

Martin Hinteregger: Scharfe flache Pässe durchs Mittelfeld, das sah gut aus. Zweikampfstark, rettete zweimal in höchster Not. Stets Herr der Lage. Pech beim Eigentor (77.).

Bas Dost: War wieder zur Stelle, traf per Kopf zum wichtigen 2:0. Wichtiger Zielspieler. Rackerte auch nach hinten.

André Silva: Sein Höhenflug hält an, spielfreudig, gewitzt, gefährlich. Holte den Strafstoß raus und verwandelte ihn sicher (30.). Sein zehntes Tor nach der Wiederaufnahme der Spiele. Sauer über seine Auswechslung.

Almamy Touré: Für da Costa im Team, sehr offensiv, fast ein Rechtsaußen. Machte seine Sache auf ungewohnter Position überraschend gut, mit Zug nach vorne, gute Flanken, mit gekonntem Pass auf Silva vor dem Strafstoß-Pfiff.

Ganz okay

Sebastian Rode: Läuft wie ein Hase, nicht kleinzukriegen. Müsste sich im Passspiel verbessern, zu viele Abspielfehler. Mit seinem vorbildlichen Einsatz dennoch unverzichtbar. Und dann zirkelte er den Ball mit links in die Maschen (71.). Respekt.

Makoto Hasebe: Erstickte viele Berliner Angriffe im Keim, cleverer Spieler. Im zweiten Abschnitt, als Hertha den Druck erhöhte, ab und an mit Problemen.

Stefan Ilsanker: Präsent und hellwach, mit soliden Zuspielen, sicherer als sonst. Darauf lässt sich aufbauen.

David Abraham: Lief auf seiner Abwehrseite alles ab, verdammt schnell ist er ja. Den Spielaufbau überließ er anderen.

Daichi Kamada: Lange nicht sein Spiel, nicht so prägend und dominant. Seine Ideen verpufften oftmals im luftleeren Raum. Aber: Mit dem Freistoß auf Dost vor dem 2:0 und dem Zuspiel auf Rode vor dem dritten Treffer. Geht doch.

So lala

Steven Zuber: Verbessert im Vergleich zu den ersten beiden Spielen, hielt seine Seite dicht, stabilisierte sie. Offensiv aber mit wenig Aktionen, lange nicht so druckvoll wie Kostic, mit einem verunglückten Schussversuch (51.). Immer noch mit Luft nach oben.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu früh gegangen

Filip Kostic: War gar nicht drin im Spiel, da war er schon wieder raus. Nach einem unglücklichen Zweikampf mit Torunarigha am rechten Knie verletzt, unter Schmerzen ausgewechselt (15.). Soll aber, wie es hieß, nicht so dramatisch sein.

Zu spät gekommen

Danny da Costa, Ragnar Ache, Aymen Barkok, Djibril Sow . dur/kil

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