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Eintracht Frankfurt punktet in Mainz: Götzes Geistesblitz, Muani trifft

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Lieber nicht hingucken: Eintracht-Torschütze Randal Kolo Muani (re.) gegen den Ex-Frankfurter und Jetzt-Mainzer Aymen Barkok.
Lieber nicht hingucken: Eintracht-Torschütze Randal Kolo Muani (re.) gegen den Ex-Frankfurter und Jetzt-Mainzer Aymen Barkok. © AFP

Die Eintracht hat in Mainz lange Zeit ihre Probleme, holt am Ende aber immerhin einen Punkt. Die Frankfurter Spieler in der Einzelkritik.

Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik: Gut dabei

Kevin Trapp: Ohne Fehl und Tadel, sicher in jeder Situation. Reagierte unmittelbar vor dem 0:1 zweimal klasse, doch gegen Burkardts Abstauber war er dann machtlos. An ihm lag es nicht.

Hrvoje Smolcic: Kam für Jakic – und machte seine Sache prima. Gute, scharfe Flachpässe durchs Mittelfeld. Zweikampfstark. Erinnert an Kultkicker Hinti.

Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik: Ganz okay

Sebastian Rode: Kurbelte das Spiel nach seiner Einwechslung unermüdlich an, mit ihm ist eine andere Präsenz auf dem Platz. Musste dann aber wieder raus, die Wade.

Randal Kolo Muani: Schon früh mit einer technischen Unzulänglichkeit, sonst wäre er alleine auf FSV-Keeper Zentner zugelaufen (11.). Biss sich rein ins Spiel, weiter unkonventionell, aber gefährlich. Machte das wichtige 1:1.

Eric Dina Ebimbe: In der ersten halben Stunde noch ein Aktivposten, da marschierte er die rechte Flanke mit Verve auf und ab, auch wenn der letzte Pass nicht ankam. Ließ sich aber von der Fahrigkeit der Kollegen anstecken, dann nicht mehr ganz so stark.

Mario Götze: Hitzige Duelle gegen den Ex-Frankfurter Kohr, mündete in manchem Scharmützel. Hard-Kohr war definitiv auf Betriebstemperatur. Konnte das Spiel lange nicht an sich ziehen, ungewohnte Ballverluste. Steigerte sich, mit feinen Kleinigkeiten, da sieht man, welch herausragender Fußballer er ist. Traumhaftes Zuspiel vor dem Ausgleich, den Pass spielen nicht viele. Klasse Heber aus der Distanz, den Zentner gerade noch vor der Torlinie erwischte (74.). Freut sich jetzt auf Katar.

Daichi Kamada: Versuchte zumindest, Linie und Struktur ins Spiel zu bringen. Das gelang nicht immer, gedanklich nicht schnell genug. Mit einem frechen Freistoß – ein paar Meter zu hoch angesetzt.

Evan Ndicka: Noch der umsichtigste Verteidiger der Wackel-Abwehr. Bekam oft noch ein Bein dazwischen.

Eintracht-Spieler in der Einzelkritik: So lala

Kristijan Jakic: Konnte der Deckung keinen Halt geben, an ihm konnten sich die Nebenleute nicht aufrichten. Einmal, kurz vor dem Seitenwechsel, mit einem heftigen Aussetzer, der fast das 0:2 zur Folge gehabt hätte. Vielleicht behinderte ihn der verletzte Knöchel noch, dann hätte er nicht spielen sollen. Zur Halbzeit ausgetauscht.

Djibril Sow: Rückfall in alte Muster, spielte im ersten Abschnitt so gut wie jeden Ball zurück oder quer. Sollte doch eigentlich ein wenig mehr Selbstvertrauen haben. Im zweiten Abschnitt besser, da groovte er sich ins Spiel hinein.

Luca Pellegrini: Nix Neues von ihm, zu fehlerbehaftet, schwache Flanken, keine Bewerbung.

Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik: Schwächelnd

Jesper Lindström: Mit seinem Tempo stellte er die Mainzer vor Probleme – jedoch nicht so häufig wie gewünscht. Nicht so klar in seinen Aktionen, vieles blieb Stückwerk. Holprig. Recht früh ausgetauscht. Ging direkt nach Dänemark, die WM ruft.

Ansgar Knauff: Gar nicht ins Spiel eingebunden, auf links fast schon vergessen. Wenn er denn mal am Ball war, passte er ihn zumeist wieder zurück.

Tuta: Anfangs völlig von der Rolle. Unaufmerksam, ließ sich auch in den direkten Duellen abkochen. Kann er viel besser.

Einzelkritik der Eintracht-Spieler: Zu spät gekommen

Lucas Alario. dur/kil

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