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Sebastian Rode feiert mit Luca Jovic, dem Torschützen zum 1:1.

Eintracht-Kolumne Ballhorn

Osterlamm-Mafia DFB!

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Die Eintracht gewinnt 2:1 in Wolfsburg. Sagt wer? Sagt Ballhorn, unser Kolumnist, der aus technischen Gründen diesmal den Spielverlauf schon vor dem Anpfiff kennt.

Zu Ostern werden Eier gesucht. Da wird nicht Fußball gespielt. Wenn doch, gelten eben andere Regeln. Ballhorn, der weltweit einzige Liveticker, der normalerweise erst nach dem Spiel erscheint, geht diesmal bereits vor dem Spiel online. Das lässt sich nicht anders machen. Aber Ostern sollen ja schon andere seltsame Dinge geschehen sein.

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-9365 Minuten: Ostern, Jeschäftsfreunde.

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-9355 Minuten: Es ist Ostern. Wenn Ihr das lest, ist Ostern.

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-9353 Minuten: Ostern arbeitet man nicht. Ostern spielt man auch keinen Fußball.

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-9350 Minuten: Ostern fährt man mit seiner bezaubernden Frau ein paar Tage weg.

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-9348 Minuten: Liebe DFL, keine Ahnung, was das soll, uns am Ostermontag in Wolfsburg kicken zu lassen.

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-9345 Minuten. Aber ohne mich.

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-9331 Minuten: Ballhorn wird daher zum dritten Mal in History bereits vor dem Spiel erscheinen.

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-9324 Minuten: Das gab’s schon zwei Mal im Pokal, die Älteren werden sich erinnern. Beide Spiele gewonnen. Na also.

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-9321 Minuten: Zur leichteren Lesbarkeit wechselt Ballhorn gleich in die normale Minutenzählweise.

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-9317 Minuten: Ach so, Moment: Geballhornt wird hier übrigens zeitlich vor dem Europa-League-Spiel vom Donnerstag, aus technischen Gründen. Also bitte nicht wundern, falls Leute auftauchen, die sich in Europa (bitte nicht!) verletzt haben oder wie ein Stoßgeier davongeflogen sind.

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-1 Minute: Dann mal viel Glück.

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Anpfiff: Schiedsrichter Stehtnoch Nichtfest (Dingenskirchen).

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1.Minute: Ooouuuu! Luka Jovic knapp drüber.

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3. Minute: Aaayyyy! Bruda Rebic mit der Riesenchance, aber gehalten.

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7. Minute: Umpf! Das hätte schon das 6:0 sein können, aber Gonco verzieht.

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9. Minute: Ein Irrsinn, was die Eintracht wieder an Chancen versiebt. Und vier nicht gegebene Elfmeter. Obwohl klar zu sehen in der Zeitlupe.

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11. Minute: Andere Vereine bestreiten aus den ersten zehn Minuten einer herkömmlichen Partie der SGE ihr gesamtes Repertoire an Tormöglichkeiten für eine Saison.

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13. Minute: Das Ballhorn-Viertelhalbzeit-Resümee:

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14. Minute: Drei genutzte Torchancen würden unserem Spiel jetzt guttun.

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17. Minute: Nein! Seppl Rode hat beim Vorbeilaufen an seinem Gegenspieler einen Lufthauch verursacht.

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18. Minute: Der Wolfsburger wälzt sich am Boden.

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19. Minute: Klare Sache, da kann Schiedsrichter Nichtfest ja gar nicht anders – Rot für den Seppl.

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21. Minute: Nils und Marc Stendera jetzt auf der Doppelsechs.

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25. Minute: Und das war abzusehen – 1:0 für Wolfsburg.

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26. Minute: Arnold schießt aus 49 Metern halbhoch in die Mitte des Tores. Was soll Trapp da machen? Keine Chance. Aber er sieht wieder großartig aus heute.

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31. Minute: Die 11.000 mitgereisten Eintracht-Fans stehen weiter wie ein Mann hinter dem Team.

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33. Minute: Korrigiere: wie 5500 Mann und 5500 Frau. „Trapper!“-Rufe.

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36. Minute: Trotzdem, ganz schwierige Situation jetzt.

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39. Minute: Die Champions-League-Ambitionen der Eintracht, gehen sie nun dahin?

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44. Minute: Vadder Abraham zieht das rechte Bein hinterher. Kostic niest. Hase B hat was an der Schulter.

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HZP: Wir werden alle sterben.

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INHZP: Aber jetzt noch nicht, Jeschäftsfreunde!

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INHZP: Not yet! Noch lange nicht!

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46. Minute: Die zehn Frankfurter kommen mit entschlossenem Blick aus der Kabine.

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50. Minute: Was für Kreise haben die über den Köpfen? Wie Lichtkringel …

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53. Minute: Der Spielverlauf gleicht jetzt dieser irren Auferstehung vor knapp 2000 Jahren.

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58. Minute: Die Römer, äh, Wolfsburger waren in der zweiten Hälfte noch nicht am Ball.

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60. Minute: Aber Jesus Christ! Das Spielgerät will einfach nicht ins Tor!

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67. Minute: Zwölfter Lattentreffer der Eintracht in Hälfte zwei. Herrgott noch mal, wo nehmen die diese Kraft her?

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69. Minute: Acht altgediente Vereinsmitglieder von Wolfsburg (alle schon seit mehr als sechs Monaten bei VW angestellt) müssen das sturmreif geschossene Tor des VfL stützennnnnnn – TOOOOOOOR!

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70. Minute: Luka Joooviiiic! Der Messias! Mit der Hacke nach Kostic-Flanke!

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73. Minute: Dieses Tor wirkt wie eine Erlösung, schon erscheint Jovic seinen Jüngern wieder im Strafraum … aber was ist das?!

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75. Minute: Ein Licht! Im Gästeblock hat sich ein Frankfurter Fan eine Zigarette angezündet!

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76. Minute: Mit einem Feuerzeug. Also offenes Feuer!

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77. Minute: Solche Bilder wollen wir in deutschen Fußballstadien nicht sehen! Und das gilt nicht nur für heute, sondern auch für Heimspiele von richtigen Fußballvereinen.

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78. Minute: Die Videoaufzeichnung beweist angeblich: Anschließend hat das Feuerzeug auch noch die Hand verlassen und glitt zurück in die Hosentasche dieses verantwortungslosen sogenannten Fans. .

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80. Minute: Schiedsrichter Nichtfest hat natürlich die Partie sofort unterbrochen. Er berät sich mit seinen Assistenten, seinem Steuerberater und seiner Frau. Selbst im Kölner VAR-Keller sollen mehrere Personen aufgewacht sein. Ein Wunder!

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82. Minute: Aus dem Frankfurter Block sind wütende Sprechchöre zu hören: „Und du willst Kettenraucher sein?!“

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85. Minute: Die Partie wird nach zehnminütiger Unterbrechung fortgesetzt. Der Schiedsrichter kickt den Ball in die Hälfte der Wolfsburger, die nun erstmals in der zweiten Halbzeit in Ballbesitz sind (außer bei Einwürfen nach Flanken von da Costa).

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86. Minute: Weghorst hat ganz vergessen, was man mit dem runden Ding macht und schießt es einfach mal nach vorne. Trapp hält den Ball souverän im Nachfassen.

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89. Minute: Danny da Costa feiert ein kleines Jubiläum: seine 25. Flanke ins Seitenaus heute.

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90. Minute: Nur zwei Minuten Nachspielzeit. Der Schiri wäscht seine Hände in einer Schale und sagt, daheim werde zeitig gegessen. Es gibt Lamm, Bohnen, Kartoffelgratin.

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91. Minute: Wütende Proteste der Frankfurter Fans: „Osterlamm-Mafia DFB!“

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92. Minute: Letzter Angriff. Danny DC flan… aber … das gibt’s doch nicht! Die Flanke … der Ball segelt ungefähr in Kopfhöhe durch den Strafraum, und damit ist ja klar, was passieren wird …

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92. Minute: GONCOOOO! TOOOOOOR! Zwoeins für uns!

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93. Minute: Was für ein fantasti… aber Moment … wir hören … es gibt noch Einwände aus Köln.

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95. Minute: Bei der Flanke soll der Ball ganz knapp am Ohr eines Wolfsburgers vorbeigeflogen sein. Also Körperverletzung. Wenn das stimmt.

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97. Minute: Nervenzerreißende Diskussionen auf dem Platz und per Funk.

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98. Minute: In einer gemeinsamen Erklärung kündigen die deutschen Fernsehsender an, bei derartigen Gewaltszenen künftig die Übertragung abzubrechen und zum Hallenhandball umzuschalten, wo es immer friedlich zugeht, von ein paar gebrochenen oder ausgekugelten Fingergelenken abgesehen.

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99. Minute: Aha – Köln hat eine Entscheidung: TOR! Zählt!

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Abpfiff: Halleluja!

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103. Minute: Ein gewisser Herr Zwayer soll letztlich den Ausschlag gegeben haben.

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105. Minute: Aber die Zigarette im Gästeblock … die wird sicher eine empfindliche Strafe nach sich ziehen.

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108. Minute: Vielleicht sogar eine Bewährungsstrafe.

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112. Minute: Wir bleiben dran.

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117. Minute: Schöne Ostern!

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