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Eintracht-Kolumne Ballhorn: Champions Lüg

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Von: Thomas Stillbauer

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Gegen den Tabellenletzten aus Bochum tat sich die Eintracht schwierig.
Gegen den Tabellenletzten aus Bochum tat sich die Eintracht schwierig. © Friso Gentsch/dpa

In Bochum tut die Eintracht genau das, was die Vereinsmitglieder Nummer 1 bis ca. 15.000 sowieso wussten: verlieren. Gegner ist schließlich der Tabellenletzte.  

Bochum/Frankfurt – Die anderen 100.000 Mitglieder haben es aber ebenso geahnt. Schlüssel zum Misserfolg war sicher auch die komplett umgekrempelte Mannschaft. Aber eigentlich, findet Ballhorn, der einzige Liveticker der Welt, der schon während des Spiels altklug ist, aber erst hinterher erscheint – eigentlich müsste man auch mal ohne 38-Jährige gewinnen können.    

 

-31 Minuten: So.
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-29 Minuten: Na dann.
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-27 Minuten: Auf geht’s.
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-25 Minuten: Es ist mal wieder angerichtet.
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-23 Minuten: Vorige Woche den Spitzenreiter abgefertigt.
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-22 Minuten: Diese Woche Zähneklappern vor dem sieglosen Tabellenschlusslicht.
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-20 Minuten: Eintracht halt.
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-17 Minuten: Aber habt ihr Sonny Sonneberg und Präsi Fischer bei Lanz im ZDF gesehen?
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-14 Minuten: Auch dort: Eintracht halt. Beste Eintracht.  
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-12 Minuten: Ein Auftritt von Sonny, so ungeschminkt und geradeheraus. Alles gegeben. Danke, Sonny.
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-11 Minuten: Man kann nur immer wieder Du-Ri Cha zitieren:
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-9 Minuten: Lieber ein guter Mensch als ein guter Fußballer.
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-7 Minuten: Also: Lieber ein guter Verein als einer, der alles dem Erfolg unterordnet.
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-5 Minuten: Typen mit Hitler-Gruß bei unseren Spielen? Ernsthaft?
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-3 Minuten: Nazis raus, Jeschäftsfreunde. Raus. Mit Arschtritt.  
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-2 Minuten: Ernsthaft.
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Anpfiff: Martin Petersen. Bleib sauber.
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1.Minute: Schöne Stimmung in Bochum. Ich mag das.
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2. Minute: Die Eintracht auf ca. 17 Positionen verändert, inkl. Abwehrsystem.
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3. Minute: Hase B spurlos verschwunden.  
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5. Minute: Taktik ist aber klar: als druff.
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8. Minute: Wir wohnen praktisch am Bochumer Strafraum.
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10. Minute: Müsste schon nulldrei stehen.
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11. Minute: Das lebenserfahrene Ballhorn-Viertelhalbzeit-Fazit: 
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12. Minute: Dann fangen wir normalerweise demnächst das Gegentor.
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14. Minute: Gesanglich-akustisch sind wir den Gastgebern weiterhin überlegen.
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17. Minute: Das Spiel verlagert sich aber ein wenig mehr in unsere Hälfte.
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20. Minute: Wir spielen aber auch wie gesagt ohne Hase – und die anderen mit Osterhase.  
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23. Minute: Kein Wundeeeerrrr – Alaaaaari… ohhh.
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25. Minute: Das wär’s gewesen. Allein vor der Kiste, Keeper angeschossen.
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27. Minute: Anschließend Foul an Jesper. Exakte Kopie des Fouls, für das Kolo vorige Woche vom Platz flog. Voll drauf auf den Fuß. Hier ohne Konsequenzen.
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30. Minute: Jesper erweckte aber auch nicht den Eindruck, demnächst sterben zu müssen.
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32. Minute: So wie der Unioner Schäfer am vergangenen Samstag.
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34. Minute: Insgesamt machen sich einige Mängel bemerkbar …
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37. Minute: … eine gewisse Seppel-Armut …
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39. Minute: … und eine klare Deitschi-Unterversorgung.
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40. Minute: Fast möchte man die Geschichte vom „zweiten Anzug“ erzählen.
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44. Minute: Der nicht passt.
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HZP: Aber hey: Es ist der Tabellenletzte.
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INHZP: Da darfst du auch keine Wunderdinge erwarten.
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INHZP: Von der Eintracht.
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46. Minute: Neu im Spiel: die Pokalsiegertasse von Zambrine, Kommentar von Eintracht FM statt Sky. Es muss doch besser werden mit diesen Einwechslungen.
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47. Minute: Ach so – Timmy Chandler ist auch frisch drin.
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49. Minute: Jetzt hat Bochum natürlich keine Chance mehr.
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52. Minute: Da haben wir’s: Drei Einwürfe von Timmy hintereinander.
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55. Minute: Stärkste Serie des Spiels. Kannste nix sagennnnnnnn – nein! Goethe formuliert ihn vorbei.     
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58. Minute: Aha. Drauße stehe de Seppel un de Deitschi. Wolle mer se reilosse?
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60. Minute: Djibi und Goethe können dafür zur Stechuhr gehen. 16.48 Uhr Dienstende.  
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63. Minute: Sieht doch gleich besser auuuuus – Porree an den Pfosten!
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65. Minute: Dafür brennt’s hinten jetzt ordentlich.
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67. Minute: Vorne schießt unser bisher treffsicherster Spieler, Timmy C., einen Bochumer k.o. – und wir spielen weiter. Sehr nett ist das nicht.
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71. Minute: Die Strafe: das lang erwartete 1:0 für Bochum.
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73. Minute: Einfach mal den Gegner am eigenen Fünfer in Ruhe köpfen lassen.
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76. Minute: Warum auch nicht.
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78. Minute: Lenzer und Allibert kommen rein. Pelle war alle. Jesper macht Vesper.
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80. Minute: Und Deitschi zaubert einen aus dem Abseits rein.
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82. Minute: Das ist dieser Form nicht statthaft.  
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85. Minute: Wir sind ja schon in der Champions League.
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87. Minute: Vielleicht glauben die Spieler, wir könnten deshalb darauf verzichten, einen der vorderen Plätze anzustreben. Jo. 2:0.
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88. Minute: Unsere „Innenverteidigung“ …
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90. Minute: ... äh …
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91. Minute: Ach komm, lass.   
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Abpfiff: Dreinull. Champions Lüg.
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95. Minute: Falls jemand einen 38-Jährigen kennt.
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98. Minute: Wir würden auch ein paar 40- bis 45-Jährige nehmen.
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99. Minute: Hauptsache, sie können Fußball. (Thomas Stillbauer)

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