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Spieler-Verleih

Bei der Eintracht kehrt Ruhe ein

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Nach dem Fehlstart kehrt Eintracht Frankfurt zur Normalität zurück. Der Verteidiger Habib Bellaid wird an den Klub CS Sedan ausgeliehen.

Der Klubchef wirkte entrüstet: „Eintracht Frankfurt steht am Abgrund und alle sind in der Mittagspause.“ Aber das schien nur so, Heribert Bruchhagen, der Vorstandsvorsitzende, hatte gute Laune zur Mittagszeit. Lag es daran, dass er kurz vor Toresschluss noch einen Spieler von der Gehaltsliste bekommen hatte? Wohl nicht, dennoch wird Habib Bellaid ausgeliehen, mal wieder.

Für ein Jahr geht der 24 Jahre alte Innenverteidiger zum französischen Zweitligisten CS Sedan. Eintracht Frankfurt kassiert keine Leihgebühr für den WM-Teilnehmer, der wegen des Wechsels auch einen Tag später zur algerischen Nationalmannschaft reiste. Sollte Sedan aufsteigen, bekäme die Eintracht eine Prämie, sagte Bruchhagen.

Bellaid war 2008 für 2,5 Millionen Euro vom Racing Straßburg an den Main gewechselt. Er hatte jede Menge Vorschusslorbeeren erhalten, er sollte die Abwehr stabilisieren und als Absolvent der französischen Talentschmiede Clairefontaine mit klugen Pässen das Frankfurter Angriffsspiel befruchten.

Die Wirklichkeit sah anders aus: Der hochgelobte, von Ex-Profi Karl-Heinz Förster beratene Abwehrspieler fiel bei der Eintracht durch, er streute zu viele Leichtsinnsfehler ein und kam nur auf 22 Einsätzen bei den Hessen. Zwischenzeitlich wurde er zweimal ausgeliehen, zurück nach Straßburg und dann zu US Boulogne. Bei der Eintracht hat er noch einen Vertrag bis 2012.

Darüber hinaus wird es keine weiteren Veränderungen im Kader der Eintracht geben. Cenk Tosun, für den es „sehr viele Anfragen“ (Bruchhagen) gegeben habe, will sein Glück in Frankfurt versuchen, auch Markus Steinhöfer wird vorerst bleiben.

Die Frankfurter Profis, die am Mittwoch, 27. Oktober, um 19 Uhr im Pokal gegen den Hamburger SV antreten, begannen ihre Trainingswoche mit einem Waldlauf und anschließender Regelkunde mit Ex-Schiedsrichter Lutz Wagner. Dazu musste die Eintracht sieben Nationalspieler (Bellaid, Altintop, Gekas, Tzavellas, Schwegler, Korkmaz und Jung) abstellen, so dass sich die Aufarbeitung des Fehlstarts erst einmal darauf beschränkte, „Ruhe walten und das Ergebnis vom Samstag sacken zu lassen“, wie Trainer Michael Skibbe sagte.

Amanatidis mit Knieblessur

Nach wie vor könne er der Elf keinen großen Vorwurf machen. Die Leistung gegen den HSV sei „gut“ gewesen, „bis auf die zwei Standards“. Zudem habe sein Team „einer der besten Mannschaften Deutschlands“ nur ganze zwei Torchancen gegönnt. Man könne der Mannschaft also „mangelnden Elan nicht vorwerfen“, auch nicht mangelnde Fitness. „Wer mir in puncto Trainingssteuerung etwas vorwirft, der muss sich warm anziehen“, sagte Skibbe.

Für die Partie in aller Freundschaft gestern Abend beim Landesligisten Alemannia Haibach (Spiel dauerte bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch an) wurde Chris geschont. Er soll aber beim Testspiel am Freitag (beim RSV Würges, 18 Uhr) erstmals zum Einsatz kommen. Auch Ioannis Amanatidis fehlte gestern wegen Kniebeschwerden, allerdings schmerzte nicht das operierte Knie, sondern das andere. Grund zur Sorge bestünde nicht.

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