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Eintracht Frankfurt gewinnt die Europa League - und alle Spieler sind jetzt Helden

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Eintracht Frankfurt gewinnt die Europa League.
Eintracht Frankfurt gewinnt die Europa League. © IMAGO/Revierfoto

Die Frankfurter Eintracht besiegt Glasgow in einem dramatischen Finale. Die Einzelkritik, die nur gute Leistungen gesehen hat.

Primus

Kevin Trapp: Parierte einen Elfmeter, als es darauf ankam. Hielt die Eintracht mit einem Sensationsreflex in der Verlängerung im Spiel, das war eine Monsterparade, er war der entscheidender Mann.

Gut dabei

Rafael Borré: Eiskalt vom Punkt als es darauf ankam. Knallte den letzten Elfmeter unters Tordach. Wieder viel unterwegs, bot sich an, war gut im Spiel. Und erzielte das enorm wichtige 1:1 (69.), spritzte gewitzt in die scharfe Hereingabe.

Ansgar Knauff: Erstaunlich, wie der Jüngste in diesem Finale aufspielte. Ohne Lampenfieber, aktiv, er traute sich was, suchte immer den Zweikampf. Und hatte nach 20 Minuten die beste Chance. Da hätte er das lange Eck anvisieren müssen.

Filip Kostic: Nächster Aktivposten, aber ist man ja gewohnt. Hatte gleich zwei Aufgaben, Rangers-Kapitän Tavernier zu beschäftigen, und Druck zu machen. Gelang ihm beides. Klasse, seine Sprint über den ganzen Platz. Legte dann das 1:1 auf, wie immer halt.

Jesper Lindström: Gut in der Partie nach der zweiwöchigen Verletzungspause. Hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten mit dem körperbetonten Spiel der Schotten, wurde öfter mal weggecheckt. Biss sich rein. Suchte erstaunlich oft den Abschluss, sein Schuss (48.) strich haarscharf am Pfosten vorbei. Stets gefährlich.

Tuta: Dass er erst sein viertes Spiel als Chef der Abwehrkette bestritt, merkte man ihm nicht an. Umsichtig, souverän. Und wenn es passte, marschierte er mit nach vorne, etwa bei allen Standards. Verletzte sich beim 0:1, musste ausgewechselt werden.

Makoto Hasebe: Kam nach dem 0:1 für den angeschlagenen Tuta. Kurbelte sofort das Spiel an, gab der Hintermannschaft Sicherheit, wie das ein Hasebe eben macht.

Ganz okay

Almamy Touré: Bis auf eine Winzigkeit sehr konzentriert und fokussiert, deswegen auch gut. Sichere Bank hinten rechts. Solide, ließ wenig anbrennen.

Evan Ndicka: Auf ihn ist Verlass. Unspektakulär, aber auch er aufmerksam, hellwach. Wichtig in Kopfballduellen gegen die Rangers. Hatte vieles im Griff.

Sebastian Rode: Schockmoment nach fünf Minuten, als ihm der Stollen von Lundstram am Kopf traf. Sank blutüberströmt zu Boden, spielte aber, natürlich, mit Turban weiter. Doch man merkte ihm an, dass der Treffer Wirkung zeigte.

Djibril Sow: Hielt das Team in der Balance. Guter Mittler zwischen Angriff und Defensive. Lange sehr souverän, sehr abgeklärt, dann unterlief ihn dieser schwere Patzer, köpfte Aribo den Ball in den Lauf. Auch er zögerte nicht und schoss aufs Tor. Das ist man eigentlich nicht gewohnt.

Daichi Kamada: Hatte früh eine prima Gelegenheit (12.), da entschloss er sich zu spät zum Schuss. Klaute manchen Ball, drehte erst spät am Schwungrad,. besser spät als nie..

Kristijan Jakic: Gewohnt bissig, gallig, war wichtig. Warf sich in die Schüsse, mutig..

Jens Petter Hauge: War eigentlich ein Schwachpunkt, aber an diesem Tag ist er auch ein Sieger

So lala

Kein Eintrag

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

C. Lenz , A. Hrustic (kil/dur)

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