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Eintracht Frankfurt holt Flügelspieler Ansgar Knauff von Borussia Dortmund

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Von: Ingo Durstewitz

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Schnell ist er, der neue Eintracht-Rechtsaußen Ansgar Knauff.
Schnell ist er, der neue Eintracht-Rechtsaußen Ansgar Knauff. © Tom Weller/dpa

Eintracht Frankfurt verstärkt den Kader: Ein Dortmunder Rechtsaußen kommt zunächst auf Leihbasis bis zum Sommer 2023.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat den ersten Neuzugang in diesem Winter klargemacht. Vom Ligarivalen Borussia Dortmund wechselt Offensivspieler Ansgar Knauff an den Main. Der 20-Jährige wird zunächst bis Sommer 2023 ausgeliehen. In Dortmund wäre sein Arbeitspapier dann eigentlich ausgelaufen, um einen Wechsel auf Leihbasis zu ermöglichen, ist der Kontrakt nun aber bis 2024 verlängert worden. Eine Kaufoption hat sich die Eintracht nicht gesichert. Sie wäre zu hochpreisig gewesen.

Die Chance, den Profi in 2023 über freie Verhandlungen zu gewinnen und sich mit den Westfalen zu einigen, stehen aber nicht schlecht, weil Spieler mit einer vertraglichen Restlaufzeit von einem Jahr günstiger sind. Doch das ist Zukunftsmusik, dazu müsste der Knauff die in ihn gesteckten Erwartungen erfüllen und er sich auch wohlfühlen.

Eintracht Frankfurt holt Verstärkung aus Dortmund: Ansgar Knauff wird zunächst ausgeliehen

Die Eintracht hat Wert auf eine anderthalbjährige Leihe gelegt, weil sich der Rechtsaußen erst einmal einleben und in Ruhe herangeführt werden soll. Knauff ist für den rechten Flügel eingeplant, könnte aber auch links spielen. Der U-21-Nationalspieler verdingte sich auch schon mal als Rechtsverteidiger, in Frankfurt könne er – wie Filip Kostic auf der anderen Seite – die rechte Außenbahn in einer Fünferkette bearbeiten. Der 1,80-Meter große gebürtige Göttinger ist schnell und stark im Eins-gegen-Eins. „Ansgar passt mit seinem Tempo und seinem Spielverständnis sehr gut in unsere Mannschaft und möchte hier den nächsten Entwicklungsschritt machen. Er ist in der Lage, uns auf den Außenbahnen sofort zu helfen“, sagte Sportvorstand Markus Krösche.  Das ist aber kein Muss, ihm soll Zeit zugestanden werden.

In Dortmund kam er diese Saison nicht wie erhofft zum Zug, spielte fünfmal in der Bundesliga, aber achtmal in der zweiten Mannschaft. In der letzten Saison machte er in der Endphase auf sich aufmerksam, erzielte das wichtige 3:2-Siegtor in Stuttgart. Es war der Beginn einer fulminanten Aufholjagd, die den BVB noch in die Champions League führte – und der Eintracht die erstmalige Teilnahme kostete. (Ingo Durstewitz)

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