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Eintracht-Fußballerinnen: Merle Frohms hält den Sieg fest

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Von: Katja Sturm

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Gute Laune: die Frankfurterinnen Sophia Kleinherne (links) und Shekiera Martinez. imago images
Gute Laune: die Frankfurterinnen Sophia Kleinherne (links) und Shekiera Martinez. imago images © imago images/Hartenfelser

Die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt bezwingen die SGS Essen mit 2:0 und klettern in der Tabelle nach oben.

Merle Frohms musste lange hellwach bleiben. Die Fußballerinnen der SGS Essen wollten sich am Sonntagnachmittag mit der drohenden Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt einfach nicht abfinden und drängten bis zum Schluss gen Tor. Doch die deutsche Nationalkeeperin, die dort für die Eintracht bereitstand, ließ sie mit starken Paraden mehrmals abblitzen. Am Ende durften die Hessinnen in ihrer fünften Bundesligapartie der Saison durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg den vierten Sieg verbuchen und sind damit in der Tabelle wieder einen Platz nach vorne, auf Rang vier, gerutscht.

Bedanken konnten sie sich für den erfolgreichen Auftritt vor 865 Zuschauer:innen im Stadion der Ruhrgebietsstadt auch bei den Gegnerinnen. Denn nachdem in einer ausgeglichenen ersten Hälfte spät, in der 41. Minute, der Knoten bei Eintracht-Torjägerin Laura Freigang geplatzt war und die 23-Jährige nach einer Vorlage von Shekiera Martinez aus kurzer Distanz eingeköpft hatte, erhöhten die Essenerinnen in der 78. Minute per Eigentor für ihre Gäste. Wieder hatte Martinez den Ball in die Mitte gebracht. Doch bevor Freigang erneut reagieren konnte, beförderte SGS-Verteidigerin Lena Ostermeier diesen selbst über die Linie.

„Es war ein hart umkämpftes Spiel“, stellte Eintracht-Trainer Niko Arnautis fest. „Essen hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Die Partie hätte immer wieder in die eine oder andere Richtung kippen können.“ Umso mehr freute sich der 41-Jährige darüber, dass sein Team die drei Punkte mit nach Hause nehmen konnten, obwohl es nicht wie bei der 1:2-Niederlage eine Woche zuvor bei der TSG Hoffenheim „an ihre Leistungsgrenzen gegangen sind“.

Einen Schreckmoment gab es für die Frankfurter Kapitänin Laura Feiersinger, die sich bei einem Zusammenprall in der 70. Minute die Schulter auskugelte. Die Österreicherin musste ausgewechselt werden. Das Gelenk ist mittlerweile wieder eingerenkt; ob die 28-Jährige aber länger ausfällt, stand am Sonntagabend noch nicht fest.

Am nächsten Sonntag (16 Uhr) dann kann Trainer Arnautis sein bestmögliches Team gut gebrauchen, denn tritt Tabellenführer Bayern München im Frankfurter Stadion am Brentanobad an. Das Duell dient auch als Generalprobe fürs Pokal-Achtelfinale, in dem die beiden Teams am 30. Oktober erneut aufeinandertreffen; dann allerdings mit der Eintracht als Gästeteam.

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