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Eintracht-Fußballerinnen gewinnen 4:2 beim SC Freiburg

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Von: Katja Sturm

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Mit zwei sehenswerten Toren: Lara Prasnikar.
Mit zwei sehenswerten Toren: Lara Prasnikar. © IMAGO/Hartenfelser

Das Frauenteam von Eintracht Frankfurt gestaltet den Ausflug in den Breisgau positiv, wenn auch unnötig spannend / Zwei Tore von Lara Prasnikar

Nach einem Highlight wie dem Saisonauftakt, dem torlosen Remis gegen Bayern München vor der Rekordkulisse von 23 200 Zuschauern im Waldstadion, schnellstmöglich in den Alltag zurückkehren zu müssen, war keine leichte Aufgabe für die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt. Darüber waren sie sich im Klaren. „Wir müssen uns jetzt wieder voll auf unser Spiel und die nächste Herausforderung fokussieren“, forderte Torhüterin Stina Johannes schon während der Woche. Gemeint war der erste Auswärtsauftritt des Tabellendritten der vergangenen Spielzeit am Sonntag beim SC Freiburg. Zwar sollten die Hessinnen diesen mit einem 4:2 (1:1)-Erfolg und damit dem ersten Saisonsieg abschließen. Doch das Duell vor der sehr ordentlichen Kulisse von 2500 Fans bei der Premiere im Dreisamstadion nach dem Umzug aus dem Möslestadion war heiß umkämpft. Laura Feiersinger mit dem frühen Führungstreffer (siebte Minute), Lara Prasnikar mit einem sehenswerten Doppelpack (51./74.) und die eingewechselte Shekiera Martinez (69.) sorgten für das Happyend aus Sicht der Gäste. Lisa Karl (35.) hatte per Kopfball noch vor der Pause ausgeglichen, Chiara Bouziane (77.) gelang das letzte, aber für den Ausgang nicht mehr entscheidende Tor.

„Wir sind gut ins Spiel gestartet“, erklärte Schützin Feiersinger. „Wir haben dann zwar zwischenzeitlich das 1:1 bekommen, aber ich denke, am Ende passt das Ergebnis.“ Für sie persönlich sei es „super“ gewesen, nach längerer Zeit mal wieder einzunetzen. „Die Vorlage war perfekt“, lobte die Österreicherin Geburtstagskind und Landsfrau Barbara Dunst, die dafür verantwortlich war. „Ich dachte zwar, die Torhüterin hält den noch, aber ich hatte das nötige Quäntchen Glück, und der Ball ist von der Stange aus reingegangen.“

Die Eintracht musste auf Stürmerin Laura Freigang verzichten, die sich in der Partie gegen die Münchnerinnen an der Schulter verletzt hatte. Für sie rückte Nationalmannschaftskollegin Nicole Anyomi in die Startelf. Die Adlerträgerinnen zeigten sich von Beginn an willig und aktiv, doch die Hausherrinnen, bei denen die neue Cheftrainerin Theresa Merk erstmals bei einem Bundesligaheimspiel am Spielfeldrand Regie führte, blieben stets gefährlich. So entwickelte sich eine unterhaltsame Darbietung.

Personelle Lichtblicke

„Wir haben den Gegner heute nach gutem Start durch Unachtsamkeiten stark gemacht“, analysierte Eintracht-Trainer Niko Arnautis. „Freiburg hat sich so den Ausgleich erkämpfen können. Aber in der Pause habe wir dann einige Sachen angesprochen und danach die richtigen und wichtigen Treffer erzielt. Deshalb haben wir verdient die drei Punkte gewonnen.“

Ein Nachspiel soll der Auftritt, bei dem es zwischenzeitlich wild hin und her ging, dennoch haben. Denn man dürfe sich solche Fehler wie die in Freiburg gesehenen nicht erlauben, betonte der Coach. „Wir werden das genau analysieren“, kündigte Arnautis an.

In personeller Hinsicht gab es noch zwei erfreuliche Lichtblicke: Neuzugang Carlotta Wamser gab in der 80. Minute ihren Einstand im Adlertrikot bei einer Erstligabegegnung. Camilla Küver feierte kurz vor dem Ende ihr Comeback nach ihrem Kreuzbandriss. In der Tabelle schob sich die Eintracht auf Rang vier.

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