+
Frankfurts Torschütze Andre Silva jubelt über ein Tor.

Eintracht Frankfurt

Zwischenfazit: Mehrere Glücksgriffe bei Eintracht-Neuzugängen

  • schließen

Nach sieben Bundesliga-Spieltagen ist Länderspielpause. Wir geben einen Überblick, wie die Neuzugänge der SGE in die Liga gestartet sind.

Frankfurt - Nach sieben Spieltagen belegt die Eintracht einen guten neunten Platz in der Bundesliga. In der Europa League schaffte das Team von Trainer Adi Hütter die Qualifikation für die Gruppenphase und steht aktuell bei drei Punkten aus zwei Partien. Eine sehr ordentliche Bilanz, denn die Mannschaft wurde in der Transferphase ordentlich umgekrempelt, Trainer Hütter musste viele Neuzugänge integrieren. Wie schlagen sich die neuen Spieler bisher? Wir geben einen Überblick.

Djibril Sow: Der Schweizer hatte Pech, denn er zog sich in der Vorbereitung auf die Saison einen Sehnenanriss zu und fiel wochenlang aus. Sein Debüt gab er beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf, als er in der Schlussphase eingewechselt wurde. Er benötigte nur zwei Spiele, um sich an die Spielweise der Bundesliga zu gewöhnen und ist seitdem eine wichtige Verstärkung im Mittelfeld. Beim Spiel gegen Werder Bremen zeigte er seine bisher stärkste Leistung und brillierte gemeinsam mit Sebastian Rode in der Zentrale. An Sow wird die Eintracht noch jede Menge Spaß haben.

Eintracht Frankfurt: Sebastian Rode überzeugt auf ganzer Linie

Sebastian Rode: Der Nebenmann von Sow spielte bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison groß auf in Frankfurt, als er noch von Borussia Dortmund ausgeliehen war. Nun ist er fest verpflichtet und knüpft nahtlos an die Leistungen der Vorsaison an. Er ist nicht mehr wegzudenken aus der Stammelf und könnte mit Sow das neue Traumduo der SGE bilden.

Dominik Kohr: Der aus Leverkusen geholte Mittelfeldspieler fand sich gut zurecht in Frankfurt und erfüllte von Anfang an seine Aufgaben. Momentan haben Rode und Sow die Nase zwar vorne, aber Kohr wird durch die drei Wettbewerbe, in der die Eintracht vertreten ist, auch auf reichlich Einsätze kommen. In den letzten beiden Bundesligaspielen war er etwas außen vor und spielte lediglich 19 Minuten, in der Europa League in Guimaraes musste er gesperrt zuschauen.

Martin Hinteregger: Der Wechsel von Hinteregger zog sich über mehrere Wochen, bis Fredi Bobic den Transfer realisieren konnte. Da der Österreicher bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Saison für die SGE spielte, benötigte er keinerlei Eingewöhnungszeit. Er ist eine sichere Bank in der Defensive und eine Top-Verpflichtung der Eintracht.

Kevin Trapp: Ähnlich wie bei Hinteregger zog sich auch der Wechsel von Trapp über den halben Sommer. Schlussendlich legte die SGE sieben Millionen Euro auf den Tisch und der Keeper unterschrieb einen Fünfjahresvertrag in Frankfurt. Kevin Trapp ist Leistungsträger, Führungsperson und Publikumsliebling in einem und damit jeden Euro der Ablöse wert. Durch die Verletzung im Spiel bei Union Berlin wird er die restliche Hinrunde ausfallen.

Eintracht Frankfurt: Daichi Kamada überrascht

Daichi Kamada: Er ist der Senkrechtstarter bei der Eintracht. Der Japaner sollte in der vergangenen Saison Spielpraxis in Belgien sammeln und überzeugte auf ganzer Linie. Im Sommer endete das Leihgeschäft und Kamada nutzte seine Chance bei der SGE. Bei ihm ist der Knoten geplatzt, er ist mittlerweile ein wichtiger Faktor in der SGE-Offensive.

Bundesligapause:  Noch immer ist Eintracht Frankfurt auf der Suche nach der richtigen Balance

Erik Durm: Der Ex-Dortmunder kam ablösefrei von Huddersfield Town und sollte die Rolle des Back-Upps für Filip Kostic einnehmen. In der laufenden Spielzeit kommt er auf ein Pflichtspiel über 90 Minuten und ein paar Auswechslungen. Er erfüllt exakt seine Rolle und ist zur Stelle, wenn er gebraucht wird.

Bas Dost: Zu Beginn hatte der Stürmer noch Trainingsrückstand, den er aufholen musste. Seinen Torinstinkt besitzt er noch immer und konnte gegen Düsseldorf und Union Berlin bereits zwei ganz wichtige Treffer erzielen.

SGE-Fans enttäuscht über verpassten Heimsieg: "Selbst dran Schuld"

Eintracht Frankfurt: Joveljic benötigt noch Zeit

Dejan Joveljic: Der Serbe ist eine Investition in die Zukunft und muss sich bei der Eintracht erst einmal hinter dem erfahrenen Sturm-Trio anstellen. In seinem ersten Bundesligajahr geht es für ihn vor allem darum, zu lernen, sich an das Tempo zu gewöhnen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Mongolei bis Komoren: Hier spielen die SGE-Profis mit ihren Nationalmannschaften

Andre Silva: Am letzten Tag der Transferphase gab es einen spektakulären Tausch zwischen Eintracht Frankfurt und dem AC Mailand. Ante Rebic ging nach Italien und Andre Silva kam zur SGE. Der Stürmer erlebte eine schwere Zeit bei Milan und in Sevilla, wovon in Frankfurt aber nichts zu spüren ist. Von Tag eins an ist der Portugiese präsent, einsatzfreudig und torgefährlich. Silva könnte der Königstransfer der Eintracht in dieser Saison werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare