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Steht bei zwei Saisontoren: Jens Petter Hauge.
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Steht bei zwei Saisontoren: Jens Petter Hauge.

SGE

Eintracht-Zugang Jens Petter Hauge will „weniger nachdenken“

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Jens Petter Hauge, Sommerzugang von Eintracht Frankfurt, über das Spiel gegen Hertha BSC, die Heimschwäche, Filip Kostic und seinen Plan, ab und an einfach nicht nachzudenken.

Frankfurt - Ohne die meisten ihrer Nationalspieler absolvierte Eintracht Frankfurt das Nachmittagstraining am Mittwoch (13.10.2021). Einzig Kristjan Jakic übte nach seiner Länderspielreise bereits wieder auf dem Platz, Jens Petter Hauge und Jesper Lindström trainierten immerhin individuell im neuen Campus des Fußballbundesligisten.

Die restlichen Nationalkicker um Martin Hinteregger, Djibril Sow oder Filip Kostic werden dagegen erst am Donnerstag zum Team stoßen. Mit einer Ausnahme: Bei Rafael Borré dauert’s noch länger, er muss am Donnerstagabend mit Kolumbien noch gegen Ecuador ran. Der Angreifer wird erst am späten Freitagabend in Frankfurt zurück erwartet - ob das reichen kann für einen Einsatz nicht mal 20 Stunden später gegen die Hertha?

Eintracht Frankfurt: Jens Petter Hauge äußert sich

Christopher Lenz fehlt dann auf jeden Fall. Die muskulären Probleme des Linksverteidigers sind offenbar doch schwerer. Der gebürtige Berliner trainiert weiterhin nicht mit der Mannschaft. Genaue Auskünfte über die Blessur gibt es von der Eintracht zwar nicht, Lenz aber wird wohl noch einen ganze Weile fehlen. Sein letztes Spiel machte er vor mehr als einem Monat. Gerade zweimal für seine Nationalmannschaft im Einsatz war dagegen Jens Petter Hauge. Der norwegische Neuzugang, kurz vorher sich noch in der Eistonne erholend, stellte sich schließlich am Mittwochabend den Fragen der Medienvertreter und sprach dabei über ...

...das Einleben in Frankfurt seit seiner Ankunft im August: Mir geht es gut, ich habe mittlerweile mein eigenes Apartment bezogen und auch mein Auto aus Italien geholt. Das alles macht es einfacher, sich hier einzuleben und auch zu erholen. Ich fühle mich gut.

...seine bisherigen Leistungen: Ich habe ja gleich mit Toren angefangen und danach leider nicht mehr getroffen. Aber ich nutze die Zeit, mich weiter an den Spielstil anzupassen. Ich arbeite hart.

...seinen aktuellen Leistungsstand, nachdem er ja keine richtige Vorbereitung absolviert hat - weder beim AC Milan, noch bei der Eintracht: Die Vorbereitung war nicht ideal für mich, das stimmt. Physisch bin ich aber langsam in guter Verfassung. Die Spiele mit der Eintracht und dem Nationalteam haben geholfen, aber ich kann mich natürlich noch steigern.

...das Samstagsspiel (15.30 Uhr) gegen Hertha BSC: Als wir nach München gefahren sind, konnten wir gefühlt nur gewinnen. Und wir haben es zum Glück auch gemacht. Nun geht es darum, auf dieser Leistung aufzubauen. Wir haben gesehen, dass unser Level hoch ist. Wenn man in München gewinnt, hat man automatisch Selbstvertrauen, das müssen wir gegen Berlin nutzen. Aber es wird wohl ein anderes Spiel. Wir müssen auch bereit sein, einen Gegner zu besiegen, der defensiver spielt und mehr verteidigt als die Bayern.

...die Heimschwäche der Eintracht, die in dieser Saison noch kein Pflichtspiel vor eigenem Publikum gewann: Natürlich ist es wichtig, daheim zu gewinnen. Aber wir haben in den Spielen einen guten Charakter gezeigt und immerhin auch nicht verloren. Wir sind ein schwieriger Gegenüber.

...das Verbesserungspotenzial der Mannschaft im Offensivspiel: Es geht um Abstimmung, das kommt mit der Zeit. Wir spielen uns ja auch Chancen heraus, jetzt müssen wir sie noch besser nutzen. Ich hoffe, dass wir am Samstag einen weiteren Schritt nach vorne machen können.

...Linksaußen Filip Kostic und was man sich vom Serben abschauen kann: Er spielt schon lange in der Bundesliga und zeigt, wie man sein Level maximieren kann. Er ist der beste Spieler im Team, das hat er gezeigt in den letzten Spielen. Er ist sehr wichtig für uns.

...sein persönliches Steigerungspotenzial: Manchmal muss ich ein bisschen weniger nachdenken und einfach machen, in manchen Situationen mehr an mich selbst denken, den Schuss auch mal nehmen. Aber das wird bald kommen.

Aufgezeichnet von Daniel Schmitt

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