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Christopher Lenz (l) von Union Berlin und Sebastian Andersson von Union Berlin nach dem Spiel.

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Eintracht-Gegner im Check: Eine unangenehme Aufgabe bei Union Berlin 

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Die Eintracht eröffnet den sechsten Spieltag der Bundesliga mit dem Spiel bei Union Berlin. Wir haben den Gegner im Check.

Berlin/Frankfurt - Nach dem späten Ausgleich im Heimspiel gegen Meisterschaftsanwärter Borussia Dortmund geht es für die Eintracht mit dem Auswärtsspiel bei Union Berlin weiter. Der Aufsteiger präsentierte sich bisher leidenschaftlich und kämpferisch und könnte zum Stolperstein werden für die favorisierte SGE.

Es ist die erste Saison für Union Berlin in der Bundesliga. Viele Experten sehen die Hauptstädter, neben dem SC Paderborn, als krassen Außenseiter. Leicht wird das Erreichen des großen Ziels Klassenerhalt nicht, mit der nötigen Einstellung und großem Willen ist das aber durchaus machbar.

Eintracht-Gegner Union Berlin schlägt BVB

In den ersten Spieltagen schaffte die Mannschaft bereits eine faustdicke Überraschung, denn der BVB wurde an der "Alten Försterei" mit 3:1 geschlagen. Die Eintracht sollte es also vermeiden, den Gegner zu unterschätzen, denn gerade vor den heimischen Anhängern wachsen die Spieler von Trainer Urs Fischer über sich hinaus.

Nach dem Aufstieg, der durch den Erfolg in der Relegation gegen den VfB Stuttgart realisiert wurde, rüsteten sich die Berliner personell für das Abenteuer Bundesliga. Mit Marcel Hartel (Arminia Bielefeld), Lennart Moser (Energie Cottbus), Fabian Schönheim (Unbekannt), Marc Torrejon (Unbekannt), Cihan Kahraman (Berliner AK), Berkan Taz (Energie Cottbus) und Eroll Zejnullahu (Carl Zeiss Jena) haben den Club einige Ergänzungsspieler verlassen, die in der 1. Liga nur wenig Aussichten auf Einsätze gehabt hätten.

Im Gegenzug holte Union einige gestandene Bundesligaspieler und hoffnungsvolle Talente. Neu sind Marcus Ingvartsen (KRC Genk), Robin Andrich (1. FC Heidenheim), Suleiman Abdullahi (Eintacht Braunschweig), Marius Bülter (1. FC Magdeburg), Neven Subotic (AS St.-Etienne), Sheraldo Becker (ADO Den Haag), Christian Gentner (VfB Stuttgart), Moritz Nicolas (Borussia Mönchengladbach), Keven Schlotterbeck (SC Freiburg) und Anthony Ujah (FSV Mainz 05).

Eintracht Frankfurt: Harter Fight in Berlin steht bevor

Die Eintracht wird sich auf einen harten Fight einstellen müssen, denn die Gastgeber werden um jeden Zentimeter kämpfen und keinen Ball verloren geben. Nur mit der nötigen Einstellung wird es dem Team von Trainer Adi Hütter gelingen, die Punkte mit an den Main zu nehmen. Union Berlin hat Probleme das Spiel zu machen, was schon in der 2. Liga auffällig war. Eine Etage höher setzt die Mannschaft noch mehr auf Konter und ist vor allem über die schnellen Außenbahnspieler und Sturmtank Sebastian Andersson gefährlich. Der schwedische Nationalspieler ist mit drei Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft.

Eintracht Frankfurt: Neuzugänge André Silva und Djibril Sow machen Trainer Hütter glücklich

Offen ist die taktische Formation, die Urs Fischer gegen die Eintracht wählen wird. Möglich ist eine Startaufstellung mit nur einer Spitze, die in dem Fall Andersson heißt. Sollte der Trainer einen zweiten Angreifer bringen, wäre dieser wohl der Ex-Mainzer Anthony Ujah, der in der vergangenen Saison für die 05er einen Treffer gegen die SGE erzielte. Defensiv steht hinter Linksverteidiger Lenz ein Fragezeichen, für ihn würde Reichel in die erste Elf rücken.

Eintracht Frankfurt: In der Findungsphase

Die Zuschauer erwartet ein spannendes und umkämpftes Spiel bei Flutlicht-Atmosphäre in der "Alten Försterei". Mit einem Sieg könnte die Eintracht vorübergehend auf einen Europa League-Platz klettern.

(smr)

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