+
Adi Hütter wir in den nächsten Tagen viel rotieren lassen.

Europa League

Eintracht Frankfurt: Adi Hütter will das perfekte Spiel

  • schließen

Eintracht Frankfurt will gegen Standard Lüttich mit einem Sieg den Weg zum Weiterkommen in der Gruppenphase der Europa League ebnen. 

Eintracht Frankfurt und die Wochen der Wahrheit. Wiedereinmal ist es soweit, zumindest wird in Frankfurt und Umgebung viel von den sechs Spielen in 18 Tagen gesprochen. Auftakt ist in der Europa League das Spiel gegen Standard Lüttich, wegweisend soll es sein, selbstverständlich. Denn, so die Binse, das nächste Spiel ist ja immer das schwerste und nicht selten ein wichtiges.

"Das ist definitiv ein Schlüsselspiel, um die Chance auf die K.o.-Runde zu wahren", sagte Trainer Adi Hütter vor der Begegnung mit Standard Lüttich - in der im besten Fall der Grundstein für neue Höhenflüge gelegt wird. Zumindest was das Auftreten in Europa anbelangt. Nach wie vor die Lieblingsdisziplin der Eintracht aus Frankfurt.

Eintracht Frankfurt: Der Sieg ist Pflicht

Nach der klaren Niederlage gegen den Gruppenfavoriten FC Arsenal und einem knappen Erfolg beim Außenseiter Vitoria Guimaraes muss die Eintracht am Donnerstag (21.00 Uhr/DAZN und Nitro und im Liveticker) vorlegen, um nicht schon zur Halbzeit der Europa-League-Vorrunde mit dem Rücken zur Wand zu stehen. "Wir wollen weiterkommen, also ist ein Sieg zu Hause Pflicht", forderte Stürmer Bas Dost.

Ein besonderes Spiel ganz sicher auch für Frederik Rönnow. Der Mann, der durch die Verletzung von Kevin Trapp in die Rolle der Nummer eins gerutscht ist, zeigt sich vor der Partie in aufgeräumter Stimmung: "Ich bin nicht nervös, höchstens angespannt. Es bedeutet mir viel, jetzt endlich einmal in dieser Atmosphäre spielen zu können." Über mangelnden Schlaf durch die Geburt seines Sohnes kann sich der Däne nicht beklagen: "Vor der Partie gegen Leverkusen hatte ich kaum Schlaf. Da lief die Partie ja gut. Inzwischen haben meine Frau und ich eine gewisse Routine erlangt. Ich bin jedenfalls glücklich." Hütter über Rönnow: "Wir haben gewusst, dass er auf diese Chance wartet. Er hat sich immer korrekt verhalten, war immer für das Team da und hat immer hart trainiert. Er ist ein sehr guter Torwart und ein super Typ. Wir sind froh, dass wir ihn haben."

Adi Hütter betont die Rolle der Eintracht in der Gruppenphase: "Wir brauchen ein perfektes Spiel. Für mich ist ein Spiel dann perfekt, wenn wir gewinnen - und zu null spielen. Wir gehen jedenfalls mit Selbstbewusstsein in das Spiel. In der Gruppe ist Arsenal der Favorit. Lüttich und wir kämpfen um den zweiten Platz. Wir müssen vorlegen und wollen die perfekte Ausgangslage schaffen."

Andre Silva mit Problemen an der Achillessehne

Zur Mannschaftsaufstellung wollte sich der Frankfurter Trainer natürlich noch nicht äußern. Der Einsatz von Andre Silva ist noch immer fraglich. Hütter verweist auf das Abschlusstraining und will  abwarten, wie sich der Portugiese dort präsentiert. Er bestätigte aber, dass Silva an Problemen an der Achillessehne laboriert. Eine Verletzung, die der Stürmer schon im Sommer eine Weile außer Gefecht gesetzt hatte. Ansonsten könnte in den nächsten Tagen munter gemischt werden. Hütter: "Wenn man in 18 Tagen sechs Spiele hat, muss man rotieren. Wir haben jetzt aber einen Kader, mit dem das möglich ist."

Auch nach dem Spiel in der Europa League wird Eintracht Frankfurt bis zur nächsten Länderspielpause einiges abverlangt. Nach dem Punktspiel beim Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach geht es im DFB-Pokal nach St. Pauli, dann wartet der Rekordmeister Bayern München, es folgt die Partie in Belgien bei Lüttich und zum Abschluss noch das Gastspiel beim SC Freiburg.

Bei den Buchmachern jedenfalls geht die Eintracht als Favorit in die Begegnung gegen Lüttich. Den zweiten Sieg der Eintracht in Folge würde eine Quote 1,44 bringen. Gegner Standard Lüttich ist mit Quote 7,25 klarer Außenseiter.

(skr mit sid)

     

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare