1. Startseite
  2. Eintracht

Eintracht plante Neuzugang am Deadline Day: „Krösche war an richtig gutem Spieler dran“

Erstellt:

Von: Sascha Mehr

Kommentare

Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.
Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/osnapix

Eintracht Frankfurt hätte am Deadline Day fast noch einen Spieler verpflichtet, der Deal platzte dann aber doch noch.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt war in der vergangenen Transferperiode äußerst aktiv. Sportvorstand Markus Krösche machte früh einige Neuzugänge fix und holte anschließend noch namhafte Akteure wie Lucas Alario (Bayer Leverkusen) und Mario Götze (PSV Eindhoven). Außerdem schaffte es der Sportchef, den Kader auszudünnen und mehrere Profis abzugeben, die keine Rolle mehr spielten bei der SGE und nur wenig Chancen auf Einsätze gehabt hätten. Schmerzhaft für den Verein waren dagegen die Abgänge von Filip Kostic (Juventus Turin) und Martin Hinteregger, der seine Karriere beendete.

Der Kader von Eintracht Frankfurt stand, nachdem Luca Pellegrini von Juventus Turin ausgeliehen worden war. Doch kurz vor Ende der Transferphase verletzte sich Almamy Toure. Der Abwehrspieler zog sich im Spiel bei Hertha BSC am 2. Spieltag eine Muskelverletzung zu und wird Trainer Oliver Glasner längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Außerdem ist Neuzugang Aurelio Buta weiterhin nicht dabei. Er wird mit seiner Knieverletzung noch Monate ausfallen.

Eintracht Frankfurt: Aufsichtsrats-Boss Holzer spricht über Transferphase

Die Optionen in der SGE-Defensive wurden weniger, auch weil sich Sebastian Rode, Christopher Lenz und Jerome Onguene ebenfalls verletzten. Trainer Glasner hätte gerne einen weiteren Abwehrspieler im Kader gehabt, doch mit einem Transfer kurz vor Ende der Wechselphase klappte es nicht. Dabei schien Eintracht Frankfurt damals einen geeigneten Kandidaten an der Angel zu haben.

Philip Holzer, Aufsichtsrats-Boss bei Eintracht Frankfurt, sprach jetzt im Interview mit Bild über die Transferphase und erzählte dabei von einem gescheiterten Transfer am Deadline Day: „Wir haben Sow, Kamada und Trapp gehalten und viele gute, junge und entwicklungsfähige Spieler geholt – das war auch im Sinne von Oliver Glasner. Markus Krösche hat mit seinem Team unter den wirtschaftlichen Bedingungen optimal agiert. Eine Anekdote: Am letzten Transfertag war er an einem richtig guten Spieler dran. Doch die finanziellen Rahmenbedingungen haben am Ende nicht gepasst. Druck von außen und auch öffentliche Kritik ist okay – aber wir haben unsere klare Linie.“

Eintracht Frankfurt: Holzer lobt Sportcorstand Markus Krösche

Ein Sonderlob gab es für Sportvorstand Markus Krösche. „Ich finde, dass wir in der Causa Kostic alles richtig gemacht haben. Der beste Transfer war der, den wir nicht gemacht haben – im Sommer 2021 zu Lazio für acht Millionen. Jetzt hat er noch ein Jahr hier gespielt, eine tolle Leistung gebracht und großen Anteil am Erfolg in der Europa League. Und damit haben wir – die Kosten für Neuzugang Pellegrini eingerechnet – 18 Millionen Euro im Paket bekommen für einen Spieler, der nur noch ein Jahr Vertrag hatte. Man muss sich auch leisten können, mal Nein zu sagen in dem Geschäft“, so Holzer zur Bild.

Unterdessen überzeugen die Frankfurter sportlich in Marseille als Einheit, weil Eintracht-Coach Oliver Glasner einen Fehler korrigiert und Altmeister Makoto Hasebe so spielt, wie er immer spielt. Wenn eine kleine Gruppe Gewaltbereiter Fußballspiele als Machtdemonstration missbraucht, passiert das, was in Marseille passierte. (smr)

Auch interessant

Kommentare