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Für Simon Falette hat es nicht zum Einsatz gereicht, Filip Kostic tröstet den Kollegen. Daneben: Mijat Gacinovic und Martin Hinteregger.

Europa League

Eintracht Frankfurt siegt in Guimaraes: Die Spieler in der Einzelkritik

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Erster Sieg im zweiten Spiel der Europa League für Eintracht Frankfurt. Wer war gut dabei, wer schwächelte? Alle Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Almamy Touré: Hatte den trickreichen Davidson gut im Griff. Sehr abgeklärt im Zweikampf, sehr ruhig mit Ball am Fuß, so muss ein Verteidiger agieren. Starker Auftritt.

Evan Ndicka: Weil Hinteregger für den in Frankfurt gebliebenen Hasebe den Libero gab, rutschte Ndicka links hinten in die Startelf – eine glückliche Fügung. Der Franzose hatte zwar anfangs ein wenig Mühe seine Seite dicht zu kriegen, vorne aber setzte er sich bei einer Ecke gegen zwei Portugiesen durch und traf per Kopf zum 1:0 (36.). Danach selbstbewusst und zweikampfstark.

Ganz okay

Sebastian Rode: Der Rückkehrer holte sich hinten die Bälle ab, weil ihn die Kollegen weiter vorne im Mittelfeld zu selten fanden. Laufstark, zweikampfstark, allerdings ohne Impulse im Offensivspiel.

Frederik Rönnow: Stand für den verletzten Trapp im Tor und daher unter besonderer Beobachtung. Ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, ein sicherer Auftritt des Dänen.

Daichi Kamada: Versuchte nach seiner Einwechslung, Spielkultur reinzubringen – teils gelang das. Bereitete die Riesenchance von Kostic präzise vor (75.).

So lala

Djibril Sow: Lieferte eine mäßige erste Hälfte ab, schlug dann aber die Ecke zur Führung in die Mitte – eine entscheidende Aktion. Nach der Pause besser.

Eintracht Frankfurt siegt 1:0 bei Vitoria Guimaraes. Lesen Sie alles zur Partie in unserem Spielbericht

Martin Hinteregger: Als Libero oft im Zweikampf gegen Bonatini gefordert, und da nicht wirklich souverän. Einmal enteilte ihm der wuchtige Mittelstürmer und traf den Pfosten (16.). Zudem bolzt er die Bälle im Aufbauspiel zu häufig nur lang nach vorne.

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Gelson Fernandes: Schrie, gestikulierte und rannte viel. Er wollte für Ordnung auf dem Feld sorgen, das gelang ihm allerdings zu selten. Fußballerisch wie immer ausbaufähig.

Erik Durm: Defensiv relativ sicher, offensiv relativ unauffällig. Macht insgesamt eine durchwachsene Leistung.

Schwächelnd

Filip Kostic: Kam selten an seinem Gegenspieler vorbei, das kennt man so gar nicht vom Flügelsprinter. Auch ließ er Ndicka in der Rückwärtsbewegung oft alleine. Immerhin holte der Serbe die Ecke heraus, die zur Frankfurter Führung führte. Verpasste die Vorentscheidung kläglich (75.).

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André Silva: Vergab früh die mögliche Führung, als er nicht konzentriert genug abschloss und über den Kasten schoss (3.). Später einmal überrascht (73.). Ansonsten ziemlich teilnahmslos.

Goncalo Paciencia: Erarbeitete die frühe Großchance von Silva durch energisches Nachsetzen, diesen Elan konnte er in der Folge nicht mehr zeigen.

Zu spät gekommen

Bas Dost, Danny da Costa

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