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Eintracht Frankfurt geht gegen Wolfsburg baden

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Von: Stefan Krieger

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Eintracht Frankfurt trifft auf den VfL Wolfsburg.
Eintracht Frankfurt trifft auf den VfL Wolfsburg. © Sebastian Gollnow/dpa

Eintracht Frankfurt verliert am Ende verdient gegen den VfL Wolfsburg mit 0:2 – in einem ganz schwachen Heimspiel haben die Hessen so gut wie keine Torchance.

Fazit: Die Eintracht hat das Kunststück geschafft, in der zweiten Halbzeit keinen einzigen Schuss auf das Tor der Wolfsburger abzugeben. Der Sieg der Wölfe ist somit durchaus verdient. Oliver Glasner kommt immer mehr in Erklärungsnot. Die Rückrunde der Eintracht ist trotz des Sieges in Stuttgart alles andere als gut. Und eine richtige Handschrift ist noch immer nicht zu erkennen. Am Ende konnte die SGE froh sein, dass der Sieg der Gäste nicht noch höher ausfiel.

Aufstellung Eintracht FrankfurtTrapp - Tuta, Hinteregger, Ndicka - da Costa, Sow, Jakic, C. Lenz, Lindström, Kamada - Borré
Aufstellung VfL WolfsburgCasteels - Lacroix, Bornauw, Brooks - R. Baku, Vranckx, Arnold, Roussillon, Kruse, Philipp - Wind
Tore0:1 Kruse (FE), 0:2 Lukebakio
SchiedsrichterFrank Willenborg (Osnabrück)

90+3. Minute: Die Entscheidung. Böser Bock von Hinteregger - Lukebakio macht den Deckel drauf.

90. Minute: Sechs Minuten hat die Eintracht jetzt noch Zeit, weiterhin kein Tor zu erzielen.

89. Minute: Hoch gewinnt das die Eintracht nicht mehr.

85. Minute: Hauge und Hrustic kommen. Kamada und Jakic raus.

83. Minute: Immer wieder hohe Flanken, immer wieder ohne Abschluss. Casteels im Prinzip beschäftigungslos.

79. Minute: Frank Willenborg kann einem schon fast leid tun. Der Unparteiische wirkt hilflos und überfordert.

78. Minute: Wolfsburg schindet übel Zeit, der Schiri lässt sich auf der Nase rumtanzen.

73. Minute: Knauff mit einer guten (!) Flanke.

71. Minute: Trapp in höchster Not gegen Kruse. Bei aller statistischer Überlegenheit - die besseren Chancen hat Wolfsburg.

70. Minute: Da Costa wird erlöst - Paciencia kommt. Borre geht, Knauff kommt.

68. Minute: Bei aller Überlegenheit der Eintracht: Casteels musste weniger Bälle halte, als sein gegenüber Trapp. Das sagt einiges aus.

66. Minute: Kostic mit der ersten gefährlichen Aktion über links.

63. Minute: Da Costa jetzt direkt ins Toraus, ohne den Umweg einer Flanke.

62. Minute: Da ist die Idee! Kostic kommt für Lenz.

61. Minute: Doppelwechsel. Allerdings bei den Gästen. Oliver Glasner wertet noch auf eine Eingebung.

60. Minute: Von Wolfsburg ist jetzt gar nichts mehr zu sehen.

57. Minute: Da Costa flankt gefühlt das 20. Mal ins Leere. Was an den Flanken liegt, und daran, dass es keinen Abnehmer gibt.

54. Minute: Frank Willenborg (Schiedsrichter) mit durchaus interessanter Interpretation dessen, was ein Foul ist.

52. Minute: Lindström lässt die nächste Chance liegen. Wenn man Geld hätte, könnte man auf das 0:2 setzen.

48. Minute: 6:1 Ecken für die Eintracht. 1:0 Tore für Wolfsburg.

46. Minute: Und jetzt, wie man so schön sagt, viel Spaß bei der zweiten Halbzeit. Mit Max Kruse und der Geschichte der ausgelassenen Torchancen seitens der Eintracht.

Halbzeit in Frankfurt. Unnötiger Rückstand für die Eintracht, die eigentlich die bessere Mannschaft war. Kruse bringt die Gäste nach VAR-Eingriff durch Foulelfmeter in Führung.

44. Minute: Lindström vertändelt ein Überzahlspiel.

41. Minute: Lindström setzt sich auf rechts durch und scheitert - ein Pass in die Mitte wäre besser gewesen.

39. Minute: Und immer wieder stirbt die SGE vor dem Tor in Schönheit.

38. Minute: Wolfsburg kommt, was immer wieder Kruse zu verdanken ist.

36. Minute: Schöner Konter von Wolfsburg - knapp vorbei.

35. Minute: Hohe Flanken auf Borré scheinen nicht das Mittel zum Erfolg zu sein.

33. Minute: Die Eintracht sichtlich geschockt. Man bemüht sich um Struktur.

29. Minute: Doofe Aktion von Hinteregger. Und Köln macht Köln-Dinge. Es rächt sich, wenn man nicht trifft.

26. Minute: Hinteregger räumt Kruse an der Strafraumgrenze ab. Dabbisch. Köln prüft, ob es im Strafraum war. Elfmeter für Wolfsburg! Kruse tritt an, und trifft. Wie immer.

22. Minute: Wolfsburg mit einer gefährlichen Aktion - ohne dass Trapp eingreifen muss. Noch nicht.

20. Minute: Wiederholung: Stellt sich die Frage, wie man gegen einen solchen Hühnerhaufen wie Wolfsburg noch ohne Treffer ist.

18. Minute: Erste gute Aktion von Wolfsburg durch den Union-Spieler Kruse.

16. Minute: Stellt sich die Frage, wie man gegen einen solchen Hühnerhaufen wie Wolfsburg noch ohne Treffer ist.

13. Minute: Lindström mit Seitenwechsel ins Niemandsland. Trotzdem durchaus gefällig, was die Eintracht hier liefert.

11. Minute: Jakic hämmert den Ball ans Netz. Von außen.

10. Minute: Da will die Eintracht nicht zurückstehen. Ndicka vertändelt, Kamada auch. Ecke Eintracht.

9. Minute: Durchaus unterhaltsam bislang, was daran liegt, dass Wolfsburg sich in Slapstick-Einlagen übt.

6. Minute: Wolfsburg schwimmt, die Eintracht hat Chance über Chance, macht aber nichts draus.

4. Minute: Chaos im Wolfsburger Strafraum. Keiner will den Ball, Jakic bringt ihn nicht rein. Erster Aufreger.

3. Minute: Man sortiert sich.

+++ Das Spiel geht los.

+++ 15.00 Uhr: Zwei Jahre arbeitete Oliver Glasner erfolgreich für die Wolfsburger, ehe er im vergangenen Sommer nach Frankfurt wechselte. Das Duell mit seinem Ex-Club ist für Glasner (47) daher immer noch sehr speziell. „Ich würde lügen, wenn ich sage: Das ist ein Spiel wie jedes andere auch“, sagte er.

Dass die Wolfsburger nach seinem Abschied sowohl unter Mark van Bommel als auch unter Florian Kohfeldt in eine sportliche Krise gerieten, wertet Glasners Arbeit bei dem Volkswagen-Club noch einmal auf. Nun hofft er mit der Eintracht auf den neuerlichen Einzug in einen internationalen Wettbewerb - und natürlich auf drei Punkte gegen seinen Ex-Club.

Samstag, 12.02.2022,14.30 Uhr: Die Aufstellung der Eintracht ist da. In einer Stunde geht es in der WM-Arena in Frankfurt los.

Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg im Live-Ticker: Glasner will gewinnen

Frankfurt – Nach dem 3:2-Erfolg gegen den VfB Stuttgart empfängt Eintracht Frankfurt jetzt den VfL Wolfsburg im heimischen Stadtwald. Die Marschroute für die Mannschaft ist klar: „Wir möchten gewinnen!“, sagte Trainer Oliver Glasner vor dem Spiel am Samstag gegen seine alte Mannschaft (Anpfiff 15.30 Uhr/Live im TV und Live-Stream).

Eintracht Frankfurt gegen VfL Wolfsburg: Hinteregger ersetzt Hasebe

Die Eintracht kann im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg wieder auf die beiden Leistungsträger Filip Kostic und Daichi Kamada setzen. Das Duo sei wieder ins Training eingestiegen und „schon die ganze Woche dabei“, sagte Trainer Oliver Glasner vor der Partie.

Kostic könne allerdings „noch gar nicht bei 100 Prozent sein“, sagte der Eintracht-Coach mit Blick auf die Corona-Infektion des Serben und den anschließenden grippalen Infekt: „Er hatte die letzten sechs Wochen nur acht, neun Trainingstage. Aber ein Filip Kostic mit 80 Prozent tut uns auch gut.“

Verzichten muss der Österreicher dagegen auf Routinier Makoto Hasebe (Pneumothorax) und Ragnar Ache, der mit einer Muskelverletzung mehrere Wochen ausfällt. „Alle anderen Spieler sind fit und stehen zur Verfügung. Die Woche ist personell sehr gut verlaufen“, sagte Glasner. Als Ersatz für Hasebe steht Martin Hinteregger bereit.

Oliver Glasner: Pokerturnier, um Kruse zu stoppen

Seinen Ex-Klub aus Wolfsburg erwartet der Eintracht-Coach mit „ein bisschen Aufbruchsstimmung“. Um Offensivstar Max Kruse, der im Winter zu den Niedersachsen zurückgekehrt war, aus dem Spiel zu nehmen, hat Glasner eine besondere Idee. „Wir veranstalten ein Pokerturnier und hoffen, dass er mit dabei ist. Das wäre unsere Überlegung, wie wir ihn stoppen können“, scherzte er. (skr/dpa)

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