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Ante Rebic wollte den Wechsel zum AC Mailand unbedingt, doch in Italien wird er derzeit nicht glücklich. 

Eintracht Frankfurt

Verzockt: Vorstandsboss Wolfgang Steubing hat nur wenig Mitleid mit Ante Rebic

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Ante Rebic spielt beim AC Mailand derzeit so gut wie keine Rolle. Vorstandsboss Wolfgang Steubing fällt ein klares Urteil: Ante Rebic hat sich mit seinem Wechsel verzockt. 

Frankfurt/Mailand - Das hatte sich Ex-Eintracht-Stürmer Ante Rebic sicher anders vorgestellt. Bei Eintracht Frankfurt war der 26 Jahre alte Kroate ein Held, bei seinem neuen Verein, dem AC Mailand, hat er bisher einen schweren Stand. In fünf Spielen stand er bei den Italienern gerade einmal 63 Minuten auf dem Platz. 

Dabei war sein Wechsel zum AC Milan einer der weltweit größten Deals am Deadline Day. Bis 2021 wurde er am 2. September an Mailand verliehen, für ihn kam André Silva im Tausch an den Main. Silva ist bei der Eintracht Stammspieler, traf zuletzt in drei Bundesliga-Partien in Folge. Rebic fristet währenddessen sein Dasein auf der Reservebank. 

Verzockt: Vorstandsboss Wolfgang Steubing hat nur wenig Mitleid mit Ante Rebic 

Einer, der eher weniger Mitleid mit Rebic hat, ist Vorstandsboss Wolfgang Steubing: "Ganz ehrlich, da fehlen mir die Worte. Er wollte unbedingt weg, weil er das Gefühl hatte, dass er sonst als einziger der drei Stürmer bei Eintracht hängen bleibt. Jetzt sitzt er draußen – verzockt! Und es wird nicht einfacher für ihn", sagte er gegenüber der Bild-Zeitung.

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Warum es nicht einfacher für ihn wird, liegt klar auf der Hand: In der vergangenen Woche hat Stefano Piolo den glücklosen Marco Giampaolo als Trainer beim AC Mailand abgelöst. Piolo ist gleichzeitig genau der Trainer, vor dem Rebic im Sommer 2017 aus Florenz floh. Damals lieh ihn die Frankfurter Eintracht am letzten Tag der Transferperiode bereits zum zweiten Mal aus. 

Der Schnellschuss-Wechsel von Ante Rebic ging also erst einmal nach hinten los. Kein Wunder also, dass Mailand aktuell nicht mit Eintracht Frankfurt über eine mögliche Kaufoption verhandel möchte. Die Bosse werden sicher erst einmal abwarten, wie sich der 26-Jährige entwickelt. 

Luka Jovic wartet bei Real Madrid immer noch auf sein erstes Tor – Kritik wird heftiger

Auch bei Ex-Adler Luka Jovic läuft es noch nicht rund. Der 21 Jahre alte Stürmer wechselte im Sommer für rund 60 Millionen Euro zu Real Madrid, stand in acht Spielen der Königlichen aber insgesamt nur 293 Minuten auf dem Platz – und wartet immer noch auf sein erstes Tor. Die Kritik an ihm wird deshalb heftiger. Das Sportfachblatt "Marca" bezeichnete ihn erst vor wenigen Tagen als "unproduktivsten Sturm-Einkauf seit Jahren"

Auch hierzu hat Steubing eine klare Meinung: "Da muss er jetzt durch, auch wenn die Situation natürlich nicht schön für ihn ist. Allerdings hält sich mein Mitleid in Grenzen, denn er bekommt genug Schmerzensgeld. Wenn er sich in seinem ersten Jahr nicht durchsetzt, ist es halt so", sagte er gegenüber der Bild. Trotzdem hoffe er, dass die beiden noch ihr Glück finden. 

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