+
Leipzigs Timo Werner (l) im Duell mit Frankfurts Sebastien Haller (r) und Makoto Hasebe (M).

Gegen Leipzig

Eintracht verteidigt Unentschieden

Eintracht Frankfurt tut sich gegen RB Leipzig schwer. Am Ende gehen die Mannschaften torlos auseinander.

Eintracht Frankfurt hat gegen RB Leipzig ein Unentschieden verteidigt. Die Sachsen kamen im Heimspiel trotz großer Chancen nur zu einem 0:0, verteidigten aber immerhin ihr Fünf-Punkte-Polster auf die Hessen.

In dem überwiegend wilden Spiel, in dem beide Teams auf eine kontrollierte Offensive keinen Wert legten, hielten die Leipziger „Bullen“ die Frankfurter „Büffelherde“ mit Ante Rebic, Sebastian Haller und Luka Jovic erfolgreich in Schach. Das Sturm-Trio, das 32 der 40 Ligatore der Eintracht erzielte, kam diesmal kaum zur Entfaltung.

Während Frankfurt in unveränderter Startformation auflief, tauschte RB-Trainer Ralf Rangnick seine erste Elf im Vergleich zum Pokal-Achtelfinalsieg unter der Woche gegen den VfL Wolfsburg (1:0) auf drei Positionen. Unter anderem kehrte Nationalstürmer Timo Werner nach überstandener Erkältung zurück ins Team.

Beide Mannschaften agierten mit einer ähnlichen taktischen Grundausrichtung: Hinten setzten die Trainer auf eine Dreierkette, vorne auf überfallartige Angriffe, wobei das Mittelfeld oft mit langen Bällen überspielt wurde. So entstand ein abwechslungsreiches Spiel, es ging ständig hin und her.

Hintergrund: Marco Fabian wechselt

Mit dieser Art Fußball kamen beide Teams zwar zu Chancen, doch aufgrund des hohen Tempos fehlte es zunächst an der Präzision. Eintracht-Verteidiger Martin Hinteregger (16., 19. und 39.) verteidigte dreimal mit großem Einsatz eine RB-Führung. Der Österreicher wurde bei jedem Ballkontakt von den RB-Fans ausgepfiffen, weil er vor zwei Jahren einen Wechsel von Bruderklub Red Bull Salzburg nach Leipzig mit drastischen Worten („Leipzig macht Salzburg kaputt“) verweigert hatte .

Bei den Frankfurtern lauerte das Sturm-Trio Haller, Jovic und Rebic immer wieder auf lange Bälle, doch die drei Leipziger Innenverteidiger fingen diese meistens geschickt ab.

Auch nach dem Seitenwechsel suchten die Teams ohne große Ballkombinationen den Weg nach vorne, wobei die Leipziger dabei deutlich gefährlicher waren. Doch ein Kopfball von Marcel Halstenberg (51.) landete nur auf dem Tor, beim Torabschluss mit der Hacke von Kapitän Willi Orban rettete Gelson Fernandes per Kopf auf der Linie (61.). Beim anschließenden Kopfball von Werner fehlten nur wenige Zentimeter. Und Marcel Sabitzer traf nur den Pfosten (67.).

Die Frankfurter hatten nun deutlich mehr Mühe, die Angriffe des Gegners in den Griff zu bekommen, aber Trainer Adi Hütter wechselte zunächst offensiv aus: Für den eher defensiven Sebastian Rode kam Offensivmann Mijat Gacinovic. Doch die Frankfurter Entlastungsangriffe wurden weniger. (sid/jon)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare